Wenn zwei Ströme aufeinander treffen
Resümee nach dem Sommergespräch 2010.
- Es ist gut, wenn Menschen miteinander reden.
- Es ist gut, wenn Politik und Wirtschaft aufeinander Rücksicht nehmen.
- Es ist auch gut, wenn es viele Meinungen gibt und die Vernünftigsten umgesetzt werden.
Doch wer entscheidet über Vernunft, Gerechtigkeit und Sinn?In der Wirtschaft sind es meistens diejenigen, die für die Umsetzung und anschließende Konsequenzen verantwortlich sind. In der Politik sind es diejenigen, die glauben, für das Volk das Beste zu tun, manchmal ohne über Konsequenzen nachzudenken. Eines ist jedenfalls sicher: Alle wollen gute Ergebnisse erzielen.
Letzter Montag begann für mich, in unserer Innsbrucker DiTech-Filiale, sehr ungewohnt. 3 ORF LKWs, Kameras mit und ohne Kran, Journalisten, Visagisten, zahlreiche Techniker für Ton, Licht, etc.
Mit einem Wort: viel Trubel und viele Menschen. Und das alles, kaum zu glauben: für knappe 49 Minuten Sendezeit. Aufnahmen für die 3. Runde der Sommergespräche 2010. Damian ist seit in der Früh eifrig durch die Gegend gerannt und hat (wie meistens) Gott und die Welt koordiniert. Schließlich musste doch alles passen, wie immer! Und es hat gepasst. Die Stimmung war ebenfalls wunderbar. Zumindest bis zu dem Moment, wo ich Herrn H.C. Strache, in fast identem Outfit wie ich, vor mir stehen sah. Nein, es war keine Absicht und ich hatte auch nichts anderes zum Anziehen.
Ich beschloss aber, mir trotzdem nichts anmerken zu lassen und antwortete auf sein freundliches „Grüß Gott“ mit leichtem Lächeln.
Als wir gemeinsam mit Frau Thurnher an einem Tisch gesessen sind, ist die Spannung wieder angestiegen. „Meine Herrschaften“, sagte sie mit einer tiefen und angenehmen Stimme, „Wir werden nichts schneiden, alles was Sie sagen wird 1:1 übertragen.“ Als die Anfangs-Signation verstummte sagte Frau Thurnher plötzlich: „Ich höre nichts!“.
Es war das erste Mal seit Start der Sommergespräche-Serie, dass der Ton ausgefallen war. Es hat allerdings nicht mal 3 Sekunden gedauert und es war wieder alles im Lot und die Sendung begann …
Die erste Frage, auf die wir gespannt warteten richtete sich gleich an mich: „Warum habe ich nicht die österreichische Staatsbürgerschaft?“
Dann gingen wir gleich zum Thema FPÖ Plakate, Wahlkampf und Politik…
Wenn ich alles, was ich zu diesem Thema zu sagen hätte, auch sagen könnte, müsste die Sendung wahrscheinlich 3 Stunden dauern. Da mich aber das Thema Ausländerpolitik persönlich betrifft, versuchte ich mich in die Diskussion einige Male erfolgreich einzubringen.
Wenn es um Verletzung der Menschenrechte geht (arbeiten kommen sollen die Ausländer schon, aber das Recht auf Familienzusammenführung wird ihnen verweigert) oder um ungleiche Behandlung, wenn es sich um Sozialleistungen bei ausländischen und inländischen Erwerbstätigen handelt, wo beide Gruppen die gleichen Steuern, Beiträge und Abgaben leisten und beide gleich am Wirtschaftswachstum in diesem Lande beteiligt sind, dann kann ich leider nicht entspannt zuhören.
Ich befürworte selbstverständlich keine Ausnützung des Sozialsystems und bin als erste gegen schamlosen Bezug der staatlichen Leistungen von Menschen, die nicht arbeiten wollen. Leider gibt es aber in der Gesellschaft immer wieder die sogenannten “Schwarzen Schafe”. Ich würde dies allerdings nicht sofort auf alle Menschen projizieren.
Auf die Frage, warum kann man die vorhandenen Ressourcen (wie z.B. die Sprache der ausländischen Kinder) nicht nützen, bekam ich keine Antwort.
Meine wichtigen Botschaften an die Politik, nämlich Rahmenbedingungen für Unternehmer, neue Arbeitsplätze zu schaffen, ein gutes Klima herzustellen, wo Menschen miteinander und nicht gegeneinander arbeiten und wertschätzend miteinander umgehen, so wie Unterstützung bei Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter konnte ich nicht deutlich genug transportieren.
Bei einem Punkt wurden wir uns sogar einig, nämlich als es um Einsparungsmaßnahmen und Leistungseffizienz zwecks Budgetkonsolidierung ging. Schließlich muss auch nicht alles was aus der falschen Richtung kommt, auch automatisch falsch sein…
Nach dieser Erkenntnis hörte ich plötzlich Frau Thurnher: „Meine sehr verehrten Damen und Herren, das war die 3. Staffel der Sommergespräche 2010…“
Die Zeit ist viel schneller vergangen als wir uns vorgestellt haben. Es sind sehr viele Themen und sehr viele Fragen offen geblieben.
Nach der Sendung erhielt ich eine regelrechte Lawine von SMS und E-Mails. Ich bin sehr, sehr glücklich, dass ich mich für dieses Gespräch entschieden habe und so viele Menschen damit erreicht habe.
Ich bin dankbar, dass ich in Österreich meine zweite Heimat gefunden habe, ich bin dankbar für alle herzlichen und tollen Glückwünsche und für alle Kritikpunkte aus denen ich bestimmt viel lernen kann.
Ihre Sommergesprächspartnerin
Aleksandra Izdebska
Danke für diesen Blogeintrag und die interessantes Fotos. Sozusagen Backstage ohne dabei gewesen zu sein.
Sendung natürlich im Fernsehen angesehen und Sie, Fr. Izdebska haben einige Male wirklich gut gekontert. Kam gut rüber und man merkte, das sie sich nicht das Wort verbieten lassen. Auch wenn Herr Strache es immer wieder versuchte mit so Aussagen wie ‘Lassen’s mich mal ausreden…’.
Danke. Hoffentlich sind Sie kommendes Jahr wieder dabei.
Viel Erfolg weiterhin!
@CEEA
Natürlich interessanten und nicht interessantes. Sry.
Frau Izdebska…
…hätten Sie auch in Polen so eine Fa. wie Di-Tech aufgebaut?
…wer gibt Ihnen d. Recht über eine souveräne ÖSTERREICHISCHE Partei/ Strache zu urteilen?
…glauben Sie d. Sie in d. Position sind m. ca. 280 Angestellten zu erpressen?
… wollen Sie e. Warschauer Kreuz in Österreich werden?
…stimmt das was Sie über d. Aufbau v. Di-Tech sagen bzw. in Internet schreiben?
Mit Fr. Thurnher haben Sie die PARTNERIN, bravo ORF sehr einseitig also „rot“ wie immer.
Ich bin nicht „blau“, noch mehr solche Sendungen mit Fr. Izdebska u. Hr. H.C. Strache, dann wird Er mir sympathisch.
Versuchen Sie nach Australien, NZ, USA usw. auswandern ohne Sprachkenntnisse, bzw. dort gefragte Beruf?
Frau Izdebska, in Österreich haben Sie Narrenfreiheit (auch wenn wir „Kastania“ sind > polnische Schimpfwort für Österreichischer Bürger).
Hr. H.C. Strache hat nichts gegen Ausländer d. sich an unsere Gesetz halten, aber warum müssen wir uns an bestimmte Ausländer anpassen im eigenen Land u. wenn wir d. Ausländer in Ihrem Land besuchen, müssen wir uns wieder an Ihren Sitten anpassen?
Noch was Fr. Izdebska wir haben schon größere Fa. wie „Escom“ überlebt, so gesehen behalten Sie bitte d. polnische Staatsbürgerschaft, man kann nie wissen.
Zu meiner Person: seit meiner Geburt in Wien, bin in Ausland groß geworden „Auslandsösterreicher“, Ausbildung u. gearbeitet in fast 30 Länder. Steuer immer in Österreich bezahlt. Jetzt bin ich wieder zurück. Trotzdem in e. Leitenden Position, bin sehr froh in Österreich zu sein. Genug „Wunder“ in Ausland erlebt, hätte mir niemals erlaubt das was sich manche Ausländer in Österreich erlauben.
Aber bitte ich kanns nicht mehr hören…Strache hat nichts gegen die die hier arbeiten…vor kurzem waren es noch alle, bis jemand drauf gekommen ist, ah, die könnten uns ja auch wählen, also stoßen wir Mal in diese Schiene rein und hetzten Mal anders auf, nämlich unter den Nicht-Gebürtigen Österreichern…wer nicht drauf kommt, dass solche Sätze (Ich habe nichts gegen die, die sich anpassen; oder damals vom besten Finanzminister der Welt: Das Nulldefizit muss sein, etc…) einzig ein einfaches Werkzeug sind um sich zu legitimieren und Unzufriedene, Ängstliche, Feindliche, etc…ein einfaches Argument in den Mund zu legen, dem kann man schwer helfen…Man sieht ja wieder zwischen den Zeilen die Kultur, die man gern hier vertritt, verteidigt man Strache:
“Hättest Ditech auch in Polen aufbauen können?” Wieso denn nicht? Aber ehz das Beste lästern und nicht einmal die Grammatik richtig beherrschen – würden Sie einen Deutsch-Test bestehen? Nach dem Post zu urteilen, wohl eher nicht…also wiedermal unter aller Sau, die plumpen Angriffe um den sgn. Heiland (der sich wahrscheinlich auch auf Kosten der Steuerzahler – wie alle anderen von der FPK, FKK, PKK, BZÖ, BZ oder wie auch immer man sie nun nennt – bereichert…und sei es nur im Machtwahn.)
also das müssen sie mir erst mal erklären… wie können sie seit ihrer geburt in wien und gleichzeitig im ausland groß geworden sein???
des weiteren: … wer gibt IHNEN das recht jemandem das urteil über irgendwas (ob ÖSTERREICHISCH oder nicht) abzusprechen??
… wer erpresst wen mit wievielen mitarbeitern wozu?
… was hat das ganze mit warschau zu tun??
… wie kommen sie auf die schnapsidee, dass polen uns österreicher grundsätzlich als “kastania” bezeichnen? (was bedeutet das wörtlich eigentlich?)
… sie und nicht blau? dass ich nicht lache! oder haben sie bei den letzten nationalratswahlen etwa orange gewählt?
sie argumentieren genau so, wie es die meisten blauwähler machen… wenn kritik kommt, wird mit dem finger auf andere gezeigt, aber selbst hat man das saubermann-image des braven österreichischen steuerzahlers, der in der schule immer grundlos von ausländischen kindern verprügelt worden ist. mit dieser einstellung wird sich nie was ändern. jemand muss den ersten schritt machen… aber wieso sollten das gerade sie sein – sie haben ja keine erfahrung mit dem ausland, oder?
Sehr geehrter Herr (bzw. Frau oder wer auch immer Sie sind..)Adurah,
bei Kommentaren, wie jener von Ihnen, könnte einem regelrecht der Kragen platzen.
Woher nehmen Sie sich die Frechheit, mit einer derartigen Arroganz und Überheblichkeit, Fragen zu stellen, wie: ob Fr. Izdebska auch in Polen eine solche Fa. aufgebaut hätte? Worauf wollen Sie mit der Frage hinaus? Etwa darauf, um einem ehemaligen Ostblockland seine “Rückständigkeit” an die Nase zu reiben?! Polen befindet sich schon seit Jahren im Wachstum und ist bestrebt, die 70 Jahre kommunistischer Marktwirtschaft aufzuarbeiten. In Zeiten, wo sich DiTech noch in seiner Anfangsphase befand, wäre es vielleicht nicht möglich gewesen, ein Unternehmen aufzubauen, heute jederzeit! Und nebenbei bemerkt:
Wie es dazu gekommen ist, dass Polen leider eine nicht so glorreiche wirtschaftliche Vergangenheit vorweisen kann, sollten Ihnen mit einem Mindestmass an Geschichtskenntnissen auch bewusst sein; Nach dem II WK wurde Polen von der Roten Armee “befreit”, was dem Land 70 Jahre Kommunismus beschert hat! Österreich ist mit einem blauen Auge davon gekommen, was aber sicherlich nicht Ihrem persönlichen Verdienst zuzuschreiben ist: SEIEN SIE also FROH darüber und halten lieber Abstand von einem derart herablassenden Ton im Umgang mit einem ehemaligen Ostblockland!!
Wie kommen Sie weiters auf die Idee, Fr. Izdebska würde sich das Recht nehmen, “über eine souveräne Partei zu urteilen”?
Also zu Ihrer Info; Sie ist zu den Sommergesprächen vor dem Hintergrund der Debatte über die Wirtschaftskrise und qualifizierte Zuwanderung, als erfolgreiche Unternehmerin mit Migrationshintergrund eingeladen worden und ist nun einmal dazu angehalten worden, ihre Meinung zu äussern. Wo liegt das Problem? Darf man als Migrant in einer TV Diskussion keine Meinung haben??
Fr. Izdenska war in der Diskussion mit HC, um einen äusserst freundlichen Ton bemüht, in manchen Punkten konnten sie sich sogar einig werden, jedoch wurde es ihr nicht ermöglicht, richtig zu Wort zu kommen, sie wurde auch von Ingrid Thurnher nicht ausreichend in die Diskussion miteinbezogen und als ob das nicht genug wäre, wurde an sie als Reaktion darauf noch der Vorwurf des Nichtausredenlassens gerichtet!
Ihrem Schreiben nach, scheint Frau Izdebska aber auch an der Moderation von I. thurnher schuld zu sein?! Bitte überlegen Sie, bevor Sie schreiben!
Zu Ihrer Unterstellung, dass Frau Izdebska über DiTech nicht die Wahrheit sagt, mit ihren 270 Mitarbeitern “erpressen” will, fällt mir nur ein, dass es von mangelnden Umgangsformen zeugt, einer Person, die man nicht kennt, derartiges zu fragen und hinterlistige Motive hineinzuinterpretieren (die eher mit Ihnen selbst als mit der von Ihnen angegriffenen Person ewtas zu tun haben müssten!).
Ihre Frage, warum sich Österreicher an bestimmte Ausländer “anpassen” müssen, sollten Sie nicht an Frau I. richten, denn das hat sie ja nicht behauptet (wenn sie aufmerksam zugehört hätten) und ist für jene asozialen und nicht integrationswilligen Menschen genauso wenig verantwortlich, wie Sie selbst..
Auf Ihre Rechtschreibung und Schreibstil gehe ich erst gar nicht ein..
Und die Entscheidung über Ihre Staatsbürgerschaft überlassen Sie ebenfalls Frau Izdebska selbst.
Vielen Dank.
Schwieriges Thema. Da die meisten selbst noch nie über mehrere Jahre im Ausland gelebt oder gearbeitet haben, können sie sich auch nicht in andere Menschen einfühlen, wissen gar nicht, wie das ist, “Ausländer” zu sein. Der Zorn und Hass auf Andere und Fremde hat ja meist auch nichts mit den Menschen selbst zu tun, sondern mit den Ängsten und Bildern, die wir von ihnen haben (nennt man Vorurteile).
Das Unglück ist, dass jeder Vorurteile hat, aber niemand es von sich weiss:
- Der Inländer schimpft auf die Ausländer, weil die auf seine Kosten leben und nur schmarotzen;
- der Ausländer schimpft, weil er überzeugt ist, mehr Steuern und Abgaben zu leisten und mehr zum Aufbau beizutragen, als der Inländer, der sich für echte Arbeit zu schade ist, aber von der inländischen Politik begünstigt wird;
- der kleine Mann von der Strasse schimpft auf die Regierung und Minister, die realitätsfremde Politik betreiben und nur in die eigene Tasche wirtschaften;
- der Politiker schimpft über all die Raunzer, die nie etwas selbst in die Hand nehmen, aber alles negativ kommentieren;
- der Arme schimpft über den Reichen, weil der sich seinen Reichtum mit grosser Wahrscheinlichkeit ergaunert hat und die Armen schröpft;
- der Reiche schimpft über den Armen, weil der faul ist, nicht arbeiten will, das soziale System ausnutzt und für sein Schicksal selbst verantwortlich ist;
- der Angestellte schimpft über den Unternehmer, der nur an seinen Profit denkt;
- der Unternehmer schimpft über seine Angestellten, die nur an ihren eigenen Vorteil denken statt an das Wohl der Firma;
- Austrianer und Rapidler bekriegen sich, dabei sind sie doch beide Fussballbegeisterte;
- und alle schimpfen über die Kollegen, die Beamten, und so weiter.
Schimpfen und die Schuld bei anderen suchen ist einfacher als bei sich selbst anfangen und sich vielleicht einmal in andere hineindenken. Oft ist es uns gar nicht bewusst – wir übernehmen es von unseren Eltern und geben es unseren Kindern weiter.
Aber machen wir doch einen Versuch: hören wir einen Tag lang auf zu schimpfen. Nur heute. Wir schimpfen auf niemanden und nichts. Wenn uns etwas nicht passt, überlegen wir, ob wir vielleicht selbst in dieser Lage anders handeln würden:
- Wir sehen einen obdachlosen Alkoholiker auf der Strasse und sagen nicht: recht gschicht ihm, sondern wir überlegen, ob wir durch einen schweren Verlust selbst in diese Lage kommen könnten, und wie es uns dann dort gehen würde, wenn jeder Vorbeikommende uns beschimpft.
- Oder wir sehen einen ausländischen Zeitungsverkäufer und sagen nicht: wieso geht der nicht wieder heim?, sondern überlegen uns: was müsste alles passieren, dass wir gezwungen wären, in einem anderen Land Zuflucht zu suchen? Zusammenbruch der Wirtschaft? Extreme Arbeitslosigkeit? Meine Kinder hungern? Politisches Chaos, oder gar Folter? Wie weit müsste es kommen, dass ich meine Heimat verlasse? Und wie wäre es dann, dort zu stehen, mit Zeitungsverkauf ein paar Euro zu verdienen und von allen schief (oder gar mit Hass) angesehen zu werden.
- Oder wir sehen einen Politiker im Fernsehen (rot/schwarz/blau/grün/orange), der sagt gerade etwas, was uns zur Weissglut treibt. Aber trotzdem, nur heute, sagen wir nicht: halt die Goschn, du hast ja keine Ahnung. Sondern wir überlegen kurz: wieso tut sich ein Mensch das an, in die Politik zu gehen. Weil er gut verdient? Aber wieso tu ich das nicht auch? Ich könnte Politiker werden und könnte super gut verdienen. Ich müsste dann halt mit vielen Menschen diskutieren und versuchen, meine Meinung zu erklären, zu begründen, durchzusetzen. Ich müsste viele Gesetzestexte lesen und verstehen, und sogar an neuen mitarbeiten. Ich hätte keine “ordentlichen” Arbeitszeiten (aber wer hat die heute schon). Viele würden mich hassen, meine Plakate beschmieren, mich beschimpfen. Würde ich das für viel Geld tun – und aushalten?
- Die schwierigste Übung: Mein Chef schimpft und ich überlege kurz, ob er vielleicht recht hat (ui, das ist besonders schwer!). Oder ich lese eine Schlagzeile über einen Dieb und schimpfe nicht sofort, sondern überlege, ob ich letztes Mal die Sonntagszeitung aus dem Strassenständer bezahlt habe.
Und wenn wir das einen Tag lang aushalten – ob wir uns dann ein wenig ändern würden? Ob wir etwas gelassener werden und uns besser fühlen? Ob wir vielleicht etwas anpacken, was uns stört, vielleicht sogar mit anderen zusammen, gemeinsam, egal woher sie kommen, wie sie denken, welcher Partei sie angehören. Und wenn wir ein paar Probleme gemeinsam lösen, ob dann wohl anstelle des Hasses vielleicht ein Gefühl der Menschlichkeit tritt?
Manche wollen es nicht einmal probieren. Sie schaffen es nicht einmal einen Tag lang, ohne Schimpfen auszukommen. Weil sie so voller Zorn sind, dass es fast wie eine Abhängigkeit ist. Wie Junkies, die ohne ihren “Stoff” Hass das grosse Zittern bekommen.
Und was soll ich jetzt tun? Über Hass-Junkies schimpfen? Ich überlege kurz, über welchen Politiker ich am meisten schimpfe und versuche mal, mich in seine Lage zu versetzen.
Liebe Frau Izdebska,
ich finde es gut, dass Sie Herrn Strache gegenüber getreten sind, um mit ihm über dieses so wichtige Thema zu diskutieren. An manchen Stellen konnte man sehen und hören, dass Sie Ihre Emotionen im Zaum halten mussten. Das ist absolut nachvollziehbar. Mir wäre es sicher ähnlich gegangen. Es ist schwer mit jemanden ein sachliches Gespräch zu führen, der fachlich inkompetent ist und auf Lügen beharrt, allerdings das gekonnt mit seiner (zugegebenermaßen) guten Redekunst umgeht.
Auch vertrete ich nicht die Meinung, wie manche User in gewissen Internetforen, dass Unternehmer nicht zwingend Ihre Nase in die Politik stecken sollen. Das soll doch bitte jeder für sich entscheiden. Ich finde es mutig, dass Sie diesen Schritt gewagt haben und bin auch sehr froh darüber, dass Sie Herrn Strache über die hohe Arbeitslosenquote sowie die fehlenden Fachkräfte in Polen hingewiesen haben. Noch besser wäre es gewesen wenn Sie das auch auf Tschechien, Slowenien, Ungarn und die Slowakei bezogen hätten, da dort die Situation ähnlich (schlecht) ist.
Kurz und knapp:
Gehen Sie Ihren Weg mit DiTech weiter! Ihr hoher Umsatz spricht wohl für Ihren Erfolg. Und lassen Sie sich nicht von irgendwelchen DiTech-Neidern oder Politikern unterkriegen. Es gibt immer potentielle Hürden, welche gemeistern werden (wollen).
Edit:
ich möchte meinem Beitrag eine Korrektur hinzufügen: Der Kommunismus in Polen dauerte nicht 70 Jahre, so wie es in der Sowjetunion der Fall war, sondern 44 (1945-1989).
Regentropfen…
,…sollten Ihnen mit einer Mindestmaß an Geschichtskenntnissen auch bewusst sein;
Nach dem wurde Polen von der Roten Armee „befreit“…
Auch d. Warschauer Aufstand?, Katyn…
Adurah,
ja, so weit reichen meine Kenntnisse und sie stehen auch nicht im Widerspruch zu meinem Post (?).
Schweigsame…
…geboren in Wien, dann mit d. Eltern Berufswegen in Ausland, 46 privat Schulen besucht, 7 sprachen gelernt, Deutsche Sprache erst seit kurzem (ca. 4 Jahre), ein wenig Schreibfehler!?,
Sie haben auch mehrere eingebaut. Ob ich recht habe was zu sagen? > Österreich kein „Cent“ gekostet, Steuer bezahlt, als „fertige“ zurück gekommen, Pension großteils v. Ausland, denken ein wenig nach… Bezüglich „Kastanien“, fragen Sie nach.
Regentropfen…
…wenn man versucht über d. polnische Geschichte zu schreiben sollte man d. von mehrere Seitenblicken (Länder) kennenlernen, dabei hab ich Ihnen nur ganz einfache ragen gestellt.
Kennen Sie auch d. Vorgeschichte d. Fa. Di-T.? Manche Leute sollten bei Stellagen Aufbau bleibenlassen.
Allgemein…
…d. Vorgeschichte hatte gezeigt das d. Großen (egal wie sie heißen), haben nicht d. Menschen gewellt, nur d. ZEIT hatte SIE gewellt.
Mfg
Ein Schande für Österreich,weit haben wir es schon gebracht!
Die Polen sind früher nur zum klauen nach Österreich gekommen,jetzt sind sie schon im TV!
Gratulation Herr Strache nur weirt so!!!
@Antonin Piprowski
@Antonin Piprowski
@Adurah
Es ist hier nicht der Ort, um poln. Geschichte zu diskutieren; es geht darum, kurz einen für die wirtschaftl. Entwickung des Landes wichtigen Aspekt rauszugreifen, ohne “wenn” und “aber” oder “ausserdem”…
Zu Ihrer Frage nach der Vorgeschichte der Fa. DiTech: Ja, im Wesentlichen.
Es ist jedenfalls ein erfolgreiches Unternehmen, tolle Leistung und es gibt absolut keinen Grund um zwanghaft nach etwaigen Fehlern, Missgeschicken zu suchen, nur um des Bekrittelns Willen.
Regentropfen…
…Bravo, jetzt haben Sie verstanden. In Zukunft also, nicht damit anfangen…
Mfg
Ich befürchte, dass Sie hier derjenige sínd, der etwas nicht verstanden hat, ich gebe es aber auf, es Ihnen zu erklären zu versuchen.
zur info: “seit meiner geburt in wien” bedeutet, dass sie dazwischen nicht weg waren – wie herr strache in vielen anderen dingen, widersprechen sie sich mit dieser aussage selbst
zum restlichen kauderwelsch erübrigt sich eigentlich jeder kommentar – wenn sie verstanden werden wollen, sollten sie vielleicht anfangen in sätzen zu schreiben, anstatt unzusammenhängende stichworte aneinander zu reihen.
bezüglich “kastania”: wenn sie mir beweisen können, dass frau izdebska diesen begriff jemals (in abwertendem oder anderem zusammenhang) verwendet hat, werde ich sie gern auf einen schnitzelsemmel einladen!
wenn sie, wie sie selbst schreiben, erst seit kurzem wieder in österreich sind und außerdem erst seit 4 jahren deutsch lernen, erübrigt sich eigentlich jegliche politische diskussion mit ihnen, weil sie von der österreichischen politiklandschaft bestenfalls einen hauch oberflächlicher ahnung haben können. also schießen sie von mir aus weiterhin auf virtuelle muezzine, aber verschonen sie uns hier bitte mit ungerechtfertigten negativkommentaren.
ach ja: der satz “sie haben auch mehrere eingebaut” soll sich wohl auf etwaige fehler in meinem beitrag beziehen … mir ist nach wie vor keiner aufgefallen, aber wenn sie welche finden, dürfen sie sie gern behalten
Schweigs…
…ich hab mir schon sorgen gemacht, aber jetzt sind Sie wieder da. So ist das m. d. Argumenten, wenn man nicht weiter kann kommt: „lerne Deutsch Gsch…usw. d. ausdrücke kennen Sie wahrscheinlich am besten. Mit d. „Schnitzelsemmel“ kennen Sie auch in Zukunft identifizieren…
Mögen Sie d.Ausländer?, nach d. was Sie schreiben…
Mfg
Adurah,
könnten Sie vielleicht einen Dolmetscher arrangieren, damit er Ihre bizzaren statements ins Dt.übersetzt? Ansonsten schliesse ich mich Schweinsgalen an: bis jetzt war nicht in einem Punkt, ein auch nur annähernd sinnvoller Argumentenaustausch mit Ihnen möglich. Bitte lassen Sie’s lieber sein, wenn Sie nicht diskutieren können; es ist mehr als erbärmlich…
Regentr./ Schweig.
Bravo Adurah, weiter so, die beide sind einfach alkoholisiert und unzurechnungsfähig.
Lächerlich das ganze! Brav was Ditech macht…natürlich! Schaut mal hinter die Kulissen in dem Verein!
je tiefer das niveau, desto blauer wird es