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Steuer auf Festplatten

Stellt Euch folgendes Szenario vor: jeder Käufer eines Fahrzeugs müsste künftig eine Abgabe in der Höhe von mindestens € 8.000 zuzüglich zum Verkaufspreis entrichten.

Begründet würde dies mit der Tatsache, dass jedes Fahrzeug geeignet ist, Geschwindigkeitsbegrenzungen zu überschreiten und dies auch zu einem überwiegenden Teil passiert.

Dokumentiert durch eine Studie des Kuratoriums für ein autofreies Österreich. Nicht nur für den Ferrari, sondern auch einen Daihatsu Cuore, aber auch für Busse, LKWs – sogar Traktoren, also alle rein betrieblich genutzten Gefährte, würde diese Abgabe fällig. Ich bin mir sicher, es würde in Österreich einen sehr lauten Aufschrei der Bevölkerung und Wirtschaft geben. Fiktion?

Nein, ob Ihr es glaubt oder nicht, diese Geschichte war nicht frei erfunden. Sie ist nur auf einen anderen Bereich verlegt worden. Diese moderne Form der Wegelagerei existiert wirklich – in Österreich, heute.

Die Austro-Mechana ist eine Verwertungsgesellschaft zur Wahrnehmung von Künstlerinteressen und sorgt in Österreich für die Verteilung der in Österreich eingenommenen Urheberrechtsabgaben an die Künstler – in diesem Fall an jene, die Musik oder Filme machen. Die Einnahmen stammen zu einem guten Teil aus der sogenannten „Leerkassettenvergütung“ – also jenem Betrag, den jeder Konsument mit dem Kauf eines CD- oder DVD-Rohlings bezahlt. Wenn es noch jemanden gibt, der sich von der guten, alten VHS-Kassette oder der Musikkassette nicht trennen kann und diese heute noch kauft, zahlt er oder sie auch hier noch eine Urheberrechtsabgabe. Von diesen Produkten stammt auch die ursprüngliche Bezeichnung „Leerkassettenvergütung“. Im letzten Jahr wurde der Vertrag um Speicherkarten und USB-Sticks erweitert.

Am 15.7.2010 hat die Austro-Mechana einseitig Tarife über Urheberrechtsabgaben auf Festplatten veröffentlicht. Etwas verwundert nahmen auch wir dies zur Kenntnis. Die Verwunderung beruht darauf, dass wir bislang davon ausgegangen sind, dass ein OGH Urteil in Österreich für einigermaßen Rechtssicherheit sorgt. Dieses Urteil wurde im Prozess Austro-Mechana gegen Gericom gefällt – und besagt, dass eine Urheberrechtsabgabe auf Festplatten eben nicht zu entrichten sei. Offenbar ist aber das Loch in den Kassen bereits so groß, dass neue Einnahmequellen gesucht werden müssen – und ein neuer Anlauf unternommen wird.

Was bedeutet denn diese Abgabe für uns als Händler und Euch als Konsumenten?

Ab 1.10.2010 sollen für erstmalig in Österreich in Verkehr gebrachte Festplatten, egal ob in PCs, Notebooks, Server oder Storage Systemen verbaut oder als Einzelprodukt erworben, Urheberrechtsabgaben in der Höhe zwischen € 12,- und € 36,45 – jeweils ohne Umsatzsteuer. Wirft man jetzt einen Blick auf die Produktpreise bei Festplatten, braucht man nicht lang um zu verstehen, dass eine Abgabe in dieser Höhe zweifellos nicht vom Hersteller, unseren österreichischen Lieferanten oder dem Handel getragen werden kann. Eine 500GB Festplatte, die bei uns für unter € 40,- zu haben ist, wird mit € 14,40 brutto zusätzlich belastet.

Pikantes Detail am Rande: die Verwertungsgesellschaften begründen ihren Vorstoß mit dem geänderten Nutzungsverhalten. Um die Bedingungen zu erfüllen, eine Urheberrechtsabgabe pauschal einzufordern, wäre der Nachweis notwendig, dass ein erheblicher Anteil (> 51%) des Festplattenplatzes für die Speicherung von Kopien legal erworbener Musik und Videos verwendet wird. Diesen „Beweis“ will die Austro-Mechana doch tatsächlich antreten – wir sind schon alle sehr gespannt. Denn über 50% der PCs und Notebooks werden laut IDC gewerblich genützt – und gefühlte 100% der Server und Storage-Systeme. Dass die gewerblich genutzten Geräte tatsächlich zu einem „erheblichen“ Teil für die Speicherung der legalen Kopien von urheberrechtlich geschütztem Material verwendet werden, zweifle ich doch sehr an.

Der Gesetzgeber erlaubt ausdrücklich die private Kopie. Dem Urheberrechtsbesitzer gebührt eine „angemessene“ Vergütung dafür. Soweit sehe ich kein Problem – das ist fair. Dass sich das Anwenderverhalten in den letzten Jahren erheblich verändert hat, können auch wir bestätigen. Allerdings nicht in der Richtung, die die Austro-Mechana vorgibt. Es ist Fakt, dass die private Kopie durch Kopierschutzmechanismen immer weiter eingeschränkt wird. Dadurch wird es zunehmend schwieriger oder teilweise unmöglich, diese private Kopie legal anzufertigen. Folglich sehen wir aber auch nicht die Begründbarkeit einer Pauschalabgabe.

Zusammengefasst: ich kann (kaum) eine legale Kopie anfertigen, muss aber dafür zahlen.

Generell meine ich, dass sich hier eine Verwertungsgesellschaft mühsam mit einem veralteten System über Wasser zu halten versucht. Anstatt den sinnvollen Dialog zu suchen, werden weiter Methoden der 80er-Jahre des letzten Jahrtausends angewendet. Man muss sich nur ansehen, wie schwammig die Tarifveröffentlichung formuliert wurde. Es ist schon beeindruckend, wie wenig Know how über Festplatten vorzuliegen scheint. Anders kann ich mir diese Formulierungen nicht erklären.

DiTech wird sich gegen diese überfallsartige Veröffentlichung zur Wehr setzen. Dies wird leider für uns und Sie in den nächsten Monaten und Jahren eine Phase der Rechtsunsicherheit bedeuten.

Damian Izdebski

  1. KoPP
    6. Oktober 2010, 06:33 | #1

    @Klaus diesmal kassiert nicht der staat, sondern eine privat-organisation

  2. 6. Oktober 2010, 07:09 | #2

    Ich persönlich habe mich an die Zeit der Online-Medien nahezu völlig angepasst und beziehe meine Musik und meine Bücher fast nur noch online und legal in diversen Shops (vielleicht möge ich dafür für dumm angesehen werden, aber ich bin der Meinung Ehrlichkeit siegt!). Das heisst, ich kann meine Musik, für die ich neben bei schon eine Urheberrechtsabgabe bezahlt hab, nur auf Festplatten speichern. Und dann kommt irgendein mickriger Urheberrechtsverein dahergelaufen, und bezeichnet mich unterschwellig als Dieb und Raubkopierer. Ich kann nur sagen, dass ich derzeit überlege, eine Verleumdungsklage einzureichen bzw. auf Unterlassung zu klagen.

    mfg (aber ziemlich erbost)

    Jan Lorenz

  3. 6. Oktober 2010, 07:24 | #3

    @Walter Gröbchen
    Also ich muss schon sagen, dass sie, Hr. Gröbchen, dass mit dem “Technischen Quatsch” am besten bleiben lassen sollten! Denn sobald sie eine Seite im Internet aufrufen, wird der Text automatisch (wenn auch nur temporär) auf IHRER Festplatte abgespeichert.
    Weiters erlaube ich Ihnen nicht, meinen Text zu benutzen, was natürlich lächerlich ist, denn dann dürften sie die Seite gar nicht mehr aufrufen.
    Aber genauso lächerlich ist diese Pauschalabgabe, denn ich denke, niemand lässt sich pauschal als Urheberrechtsverletzer hinstellen, was mit der Abgabe aber passieren würde!

  4. Andreas
    6. Oktober 2010, 07:55 | #4

    Der Musik/Video Industrie gehts ja so schlecht!

  5. gefrast
    6. Oktober 2010, 09:09 | #5

    @Walter Gröbchen
    vermutlich kommen sie von so einer verwertungsgesellschaft.

    “Und als wär’s nicht ein großer, um nicht zu sagen: überwiegender Teil ihrer Kunden?”
    natürlich, wir laden ALLE soviel runter wie nur geht.

    die kunden werden sich umorientieren. ich für meinen teil habe ~50GB mp3s auf der festplatte -über 700 stunden musik. und das alles SOWOHL gratis ALS AUCH legal mit der erlaubnis der künstler aus dem internet heruntergeladen. wie das möglich ist? promotion. heutzutage ist es nicht mehr schwer, seine musik makellos zu produzieren.
    der herkömmliche musikmarkt ist für mich schon vor 10 jahren gestorben.

  6. Manfred
    6. Oktober 2010, 09:19 | #6

    Also so wie es für mich aussieht hat es keinen Sinn Hernn Gröbchen eines besseren zu belehren. Für ihn ist diese Abgabe das normalste der welt.
    Um ehrlich zu sein wusste ich bis jetzt nicht das man auch bei CDs und DVDs eine Abgabe an die Austro Mechana zahlt. Allerdings ist mir jetzt klar warum CD/DVD Rohlinge in Deutschland billiger sind (wo ich sie auch kaufe wenn ich in der BRD bin (Entschuldigung DiTech))

    Was ich mich allerdings frage:
    Warum weigern sich Hersteller und Händler nicht einfach diese Abgabe zu entrichten solange es kein gültiges OGH Urteil gibt.
    Und es mit der NOVA zu vergleichen ist sowieso nicht möglich. Diese Steuer wird vom Staat eingehoben, dem GESETZGEBER! Und selbst unser lieber Vater Staat kann nicht auf alles und überall willkürlich Steuern einheben, denn auch da macht ein Urteil des OGH manchmal dem Staat einen Strich durch die Rechnung.
    Z.B.: Der sogenannte Feinstaub Hunderter in der Steiermark.
    (Ich wurde damals sogar geblitzt und hätte Strafe zahlen sollen. Tat ich nicht und gut war es denn 2 Wochen später hieß es das diese Strafe unrechtmäßig ist und wer sie bereits bezahlt hat kann sie zurückfordern.

    Auch mein Dank geht an HP und auch an DiTech (wo ich weiterhin meine PC-Komponenten kaufen werde (außer Festplatten und Rohlinge)

    MfG
    Manfred

  7. Mahogani
    6. Oktober 2010, 09:50 | #7

    Vielleicht sollten wir mal zu einem Spendenaufruf für die armen von Austro-Mechana aufrufen?

  8. John
    6. Oktober 2010, 10:12 | #8

    Ich wollte mir am Wochenende eine externe Festplatte mit dem alleinigen Zweck als backup meiner jetzigen Festplatte kaufen. Doch statt 76 € sind es nun 109 €. In welcher Relation steht denn das bitte ? Ich würde ja mit 3-5€ diskutieren können, aber 33€ ?
    Ich glaub nicht, dass eine generelle Einhebung der richtige Weg ist, denn umgekehrt müsste man ja dann dafür gratis downloaden können. Nicht einmal die ORF Gebühr wird pauschal vom Lohn abgezogen, obwohl jeder einen Fernseher oder Ähnliches besitzt.
    Die Optik ist doch sehr schief, wenn in einem Rechtsstaat eine Organisation eigenmächtig so einen tiefen Einschnitt erzwingen kann. Zuletzt versteh ich nicht, warum es keinerlei Medienarbeit dazu gab ? Der Schein von Willkür und einer still und heimlich geführten Nacht und Nebelaktion ist gegeben. Ich glaube, dass ganze ist ein absoluter Schuss ins eigene Knie, denn so wird die Regelung sicher vor dem OGH fallen und inzwischen wird im Ausland gekauft, wodurch insgesamt sicher noch mehr geschadet als genützt wird.

  9. raldemar
    6. Oktober 2010, 10:37 | #9

    alles klar wenn ich dann so eine URA-Platte habe wird natürlich kein einziger Titel mehr gekauft, sondern nur mehr gesaugt was das Zeug hält weil ich ja eh schon dafür bezahlt habe. D.h. ich bekomm für sagen wir 20-30€ ca 1TB Musik.
    Das wird die Betreiber diverser Onlineshops sicher freuen gg

  10. buser
    6. Oktober 2010, 10:57 | #10

    Ab sofort zahlt jeder Autobesitzer 100 Euro Verkersstrafe pro Monat. Wer beweist dass er im aktuellen Monat nicht gegen eine Regel verstoßen hat, bekommt das Geld zurück. Wie wäre es mit sowas? Ist eine ziemlich ähnliche Situtation, Autos können ja auch in der 30-er Zone 40, und auch auf der Autobahn 160, und werden auch von vielen dazu verwendet.

  11. PeeeZn
    6. Oktober 2010, 11:47 | #11

    Guten Tag,

    Also da ich für morgen ein Referat über dieses Thema machen soll im Gegenstand “Wirtschaft und Recht” werde ich mich mal kurzerhand einklinken.
    Vorweg ist meiner Meinung nach die Grundlage auf der dieses ganze Gesetzt aufbaut für absurd bzw idiotisch.

    Herrn Walter würde ich gerne nochmal sagen, das sobald er einen Post in Internet liest dieser Temporär gespeichert wird.

    Weiteres möchte ich ihm folgenden Gedankengang mitgeben, die Musikindustrie ist selbst Schuld wenn sie vor 10 Jahren CD’s mit 20 Titeln um den selben Preis wie heute verkauft wobei auf der cd max. 13 Titel oben sind! Wie können sie mir das erklären? Ich bin selbst Musiker hatte aber noch nicht das Vergnügen eine CD zu pressen, dennoch würde ich von NIEMANDEN ! verlangen das er seine Festplatte besteuern muss nur damit ich genug Geld von der Musikindustrie bekomme.

    Als nächstes möchte ich daran erinnern das mit dieser gesetzlichen Regelung viele viele Arbeitsplätze einfach eingespart werden müssen. Die Krankenkassen die VERPFLICHTET sind ihre Platte alle 2 Jahre zu wechseln, ständig neue Sicherungsplatten für Serversysteme brauchen noch mehr Schulden machen die auf deren Kunden (Also alle Sozialversicheurngsnehmern) abgewältzt werden daran denkt klarerweise keiner.

    Eine Festplatte zu besteuern ist Wirtschaftlich ein Todesstoß wenn man sich viele Betriebe ansieht in Österreich. Schulen, Öffentliche Ämter, alle würden bei dieser Regelung erhebliche Mehrkosten einfahren. Wer will das?

    Der Verien der schon für CD/DVD Kassetten, USB Sticks und Speicherkarten Geld FÜRS NICHTSZTUN bekommt, würde ich keinen CENT mehr geben!

    Ich kaufe im Monat ca. 3 CD’s ich zahle genug als zukünftiger EDV-Mensch und Hobbymusiker diesem Verein. Mich ärgert es Maslos das solche Entscheidungen bewilligt werden, ich hoffe das HP viel Unterstützung von anderen großen Firmen bekommt. Den gegen die Wirtschaft kann sich nicht einmal der OGH wehren und auch kein Musikverein, der die Kunden noch weiter ausbeutet.

    Denn wenn diese Regelung weiter bestehen bleibt kann man sich von Ämtern weiter überollen lassen mit zusätzlichen erhöhungen. Den die Festplatte gehört zut HARDWARE. Das ist kein Peripherie Gerät wie ein USB Stick. UND IST DRINGEN NOTWENDIG ! Ohne Festplatte funktioniert kein PC! vlt. sollte das mal irgendjemand diesem Ferein mitteilen..

    mfg PeeeZn

    PS: Rechtschreibfehler gehören zu meinen Talenten!

  12. Robert
    6. Oktober 2010, 11:49 | #12

    Was ich nicht verstehe: Diese Leerkassettenabgabe war doch nur für Leermedien gedacht. (In späterer Folge auch für ‘leere’ CD/DVD-Rohlinge)
    Bei bereits bespielten Kassetten(CD’S DVD’S) gab es sie ja nicht.
    Warum werden die Festplatten nicht mit irgendwelchen Daten befüllt?

  13. 6. Oktober 2010, 12:03 | #13

    Wenn man sich die Verträge anschaut, die die AM mit dem ORF und den Kabelnetzbetreibern hat, denkt man sich, dass dort doch der Rubel ständig rollt, oder? Die kriegen den Hals nicht voll, weil vermutlich durch die Verwaltung dieser vielen Einnahmen der Großteil wieder aufgesogen wird.

    Die AM kassiert bei: Festplatten, MP3-Player, CD/DVD-Rohlinge, Leerkassetten, Handys, Receiver, externe Multimediageräte, ORF und Kabelnetze, … hab ich was vergesen? War da nicht nochwas mit Drucker und Scanner?

  14. 6. Oktober 2010, 13:04 | #14

    Bravo Ditech !

  15. Andreas
    6. Oktober 2010, 15:49 | #15

    Also ich hab mich jetzt mal bei Austro-mechana schlau gemacht,…

    Lieber Walter Gröbchen und ähnliche Schlauköpfe!

    Also ich sehe ein daß man im Zeitalter der Musik-Kassette ja wirklich ausschliesslich Musik darauf aufgenommen hat, bis auf wenige Ausnahmen in den Anrufbeantwortern. Dort sehe ich ja eine Abgabe ja gerade noch ein.
    Mit den VHS Leerkassetten verhält sich das ähnlich, denn da hat man sich
    aus dem Hauptabendprogramm Spielfilme aufgezeichnet.
    Ich hab das auch getan, muß ich zugeben.

    Daß aber auf Halbleiterspeichermedien und jetzt auch auf Festplatten Gebühren erhoben werden ist absolut unhaltbar!!!
    Schlaue Leute ziehen hier einfach eine Gerade zu den heute gebräuchlichsten Speichermedien um weiter Ihre private Einrichtungen zu finanzieren!

    Ich verstehe nicht daß diese schlauen Leute keinen Weitblick besitzen um zu erkennen daß Ihr die Menschen die Ihre urheberrechlich geschützen Werke jetzt schon bei iTunes und amazon legal erwerben illegal doppelt zur Kasse nötigt?
    Nur weil Ihr die Raubkopierer belangen wollt?
    Mir zwingt sich da der Verdacht von maßloser Gier auf!

    Achja,..Nötigung ist eine Straftat wenn ich mich so entsinne!

    Liebe Schlauköpfe ich sage euch eines:
    Ihr werdet diese Menschen derart sauer machen daß diese:
    Erstens: Nur mehr im Ausland kaufen
    Zweitens: Auf legal erwerben pfeifen und wieder auf Raubkopie zurückgreifen

    Ihr werdet genau das Gegenteil erreichen und sonst nichts!

    Mit verärgerten Grüßen,…

  16. 7. Oktober 2010, 01:11 | #16

    Allright, jede Menge Argumente hier. Und auch, sorry, jede Menge Unsinn.

    Ich verstehe ja den Ärger aus reiner Konsumentensicht, aber der Horizont sollte doch über reine Preis-Argumentation hinausgehen (zumal Speichermedien und -Kapazitäten in den letzten Jahren einen enormen Preisverfall erlebt haben… Ich kann mich noch an meine erste Festplatte Mitte der achtziger Jahre erinnern, Kapazität rund 100 MB (!), Preis, wenn ich mich recht entsinne, rund 10.000 Schilling (!!), umgerechnet etwa 700 Euro. Da war aber auch von digitalisierter Musik oder gar Videos und Filmen noch keine Rede ;-)

    Die Sache ist simpel: viele Leute speichern Musik, Filme, Videos, Artikel, Texte, Code anderer Leute (die darauf ein “Copyright” haben) auf ihre Festplatten (CDRs etc. sind eher aus der Mode gekommen). Da der Gesetzgeber nicht im einzelnen kontrollieren kann und will, welche individuellen Festplatten womit befüllt sind, hat er pauschal das Recht auf “Privatkopien” freigegeben. Jede(r) kann also abseits kommerzieller Zwecke mit fremden Copyrights mehr oder minder anstellen, was er/sie will. So. Nun hat der Gesetzgeber schon anno 1980 gleichfalls beschlossen, Urhebern im Gegenzug eine pauschale Bezahlung für das pauschale Recht der Konsumenten auf Privatkopien zu geben, die über sogenannte “Verwertungsgesellschaften” eingehoben und verteilt wird. So weit, so klar?

    Leider galt es – abseits der technischen Höhe der Zeit – nur für Cassetten, CDRs usw. Jetzt soll es auch für Festplatten gelten. Nicht ganz unverständlich, oder? Die AustroMechana hat lange verhandelt, aber keine Einsicht seitens der PC-Hersteller und des Handels erzielt. Jetzt setzt sie ein schon lange überfälliges Signal. Und ev. bald schon werden die Urheberrechtsabgaben vom Handel verschmerzt und von den Konsumenten gar nicht mehr bemerkt werden. Nur für die Künstler sind sie verdammt wichtig, believe me. Und wir reden hier nicht von Lady Gaga oder 50 Cent.

    Es geht übrigens NICHT um Raubkopien oder einen “Pauschalverdacht” oder die doppelte und dreifache Bezahlung legal – danke! – erworbener Musik, Filme, Bücher etc. Sondern um obiges Prinzip. Bitte denkt einfach nach darüber, wie sich Waren und Inhalte, die sich beliebig vervielfältigen lassen (also jedes digitale File) in Zukunft in Geld ummünzen lassen sollen… Viele haben eine “Kultur-Flatrate” im Hinterkopf, andere Väterchen Staat, der Künstler bezahlen soll, andere wieder sprechen von erhöhten Live-Einnahmen (die auch nur durch teurere Tickets bezahlt werden). Alles interessante (oder zumindest amüsante) Ideen, in der Praxis funktioniert aber vieles (ev. noch) nicht. Die Urheberrechtsabgaben funktionieren weitgehend, und sie helfen Vielfalt und Qualität zu erhalten. Die paar Euro tun keinem Konsumenten so weh, daß er partout in eine Rumpelstilzchen-Rolle fallen müsste. So jedenfalls meine Sicht der Dinge. Und mit Hewlett-Packard, IBM, Apple, Mediamarkt, Saturn & DiTech müssen wir auch nicht unbedingt Mitleid haben, oder? Die Dinge liegen oft nicht so einfach, wie man Dir/euch suggeriert. Und die Gut-Böse-Rollen sind meist auch nicht so einfach verteilt.

    “Keep on rockin’ in the free world!” (Neil Young)

  17. Jack Sparrow
    7. Oktober 2010, 08:05 | #17

    @Verwertungs-Gesellschaften:

    Bullshit.

    Ohne viel blabla, folgende “Leistungen” bekommen Konsumenten von den 7 (!!!) Verwertungsgesellschaften in Österreich dankenswerterweise zur Verfügung gestellt:

    - Abgaben (EXTREM hohe Abgaben) für keinerlei Gegenleistung (ausser man heisst Wolfgang Ambros oder Andre Heller, etc). Wie eine Steuer, die von einem privaten (!) Verein eingehoben wird.

    - Theoretische Rückerstattungs-Möglichkeit für Firmen (und andere) die aber durch bürokratische Mechanismen und extrem lange Wartezeiten kaum in Anspruch genommen wird. Die meisten Konsumenten wussten bis jetzt nicht mal dass für DVD-Rs etc. bisher schon beträchtliche Anteile an die VWGs gehen. Allein das, meine Herren, ist höchst unseriös.

    - Dafür dürfen wir Kopien von bereits erworbenen (=BEZAHLTEN) Medien erstellen.

    Danke. Mal abgesehen davon dass wir für sowas keine Legitimation brauchen, hat euch schon mal jemand erklärt dass auf FESTPLATTEN zu 90% nix dergleichen gespeichert wird?

    Es geht hierbei nicht um illegale Kopien, da dadurch sonst deren Besitz legitimiert würde. Da gilt übrigens immer noch die Unschuldsvermutung ((c) KHG). Es gibt auch viele Leute die z.b. allerlei US-Serien streamen, oder kurzfristig runterladen. Auf die habt ihr genausowenig Verwertungs-Anspruch, und die rechtliche Lage ist sowieso nicht wirklich eindeutig.
    Und dann gibts noch mehr als genug Leute die Platten ausschließlich NICHT für Medienkonsum verwenden. Ihr wisst schon, arbeiten und so zum Beispiel?

    Also, wofür genau soll man bei Festplatten zahlen? Für illegale Kopien (die machen sicher keinen unbeträchtlichen Teil aus)? Nein. Für installierte Programme? Nein. Für selbst kreierte Daten/Filme/Musik/Fotos? Nein. Für Kopien von CDs/DVDs die ich mir auf der Festplatte spiegle? Ja. Und das soll prozentuell so viel ausmachen dass es diese utopischen Abgaben rechtfertigt? Das ist Verarschung^2. Da könnt ihr mit noch so vielen Studien kommen, liebe Verwerter, das glaubt euch kein Mensch.

    Apropos Studie: die besagt die Leute würden durchschnittlich 5000 Songs pro Festplatte speichern (oder sowas in der Art). Ist ja irgendwie schon niedlich, abgesehen davon dass es 1) irrelevant ist was ihr für Studien macht und 2) das ganze absolut undemokratisch ist. Ihr habt keinerlei Legitimation so etwas festzusetzen, die Macht geht immer noch vom Volk bzw. ihren gewählten Vertretern aus, und solche Abgaben (=effektiv eine Steuerabgabe) sind nicht von einem privaten Verein auf gut Glück festzusetzen. Das beweist nur einmal mehr dass dieses “Gesetz”, dass einer handvoll Vereine so viel Macht gewährt, in die Tonne gehört und gegen die Verfassung verstößt (das ist bis auf weiteres nur mal meine Meinung).

    Diese Vorgehensweise ist eines modernen Staates einfach nicht würdig.

    DiTech, HP, IBM, Apple, Mediamarket, Saturn brauchen kein Mitleid weil sie eh Geld verdienen? Was bitte ist das für ein Argument? Kleine Händler sind sowieso egal oder wie? Und die sind durch diese tolle Aktion mitunter auch existenzgefährdet. Diese Firmen liefern eine gewisse Leistung; wir geben ihnen dafür Geld. Das nennt sich freie Marktwirtschaft und ist ein mitunter faires System, ist vielleicht schwer zu verstehen wenn mans gewohnt ist an der Leistung anderer mitzuverdienen, wie es durch die “Leerkassettenvergütung” seit jeher gemacht wird.

    Macht nur weiter so, im Moment seh ich nur wie mehr und mehr Leute auf das Thema aufmerksam werden und mal so richtig sauer werden wenn sie die genaue Faktenlage sehen. Gut so, bin ich auch, und ich hoff ihr bekommt bald die Rechnung serviert. Danke an HP an dieser Stelle.

    Ihr werdet euch noch ganz schön ansehen wenn eure Gier nach hinten losgeht. Da kann euch euer Lobbyismus auch nicht mehr retten.

  18. jungSpund
    7. Oktober 2010, 08:21 | #18

    @Walter Gröbchen:
    Jetzt tun sie nicht so als wären sie der Messias der Kleinkunst.
    Zitat1:
    “Die URA wird nur von den Verwertungsgesellschaften eingehoben. 50 % der Einnahmen stehen dem Fonds für soziale und kulturelle Förderungen (SKE) der Verwertungsgesellschaften zur Verfügung. Damit werden Nachwuchskünstler in Österreich gefördert, aber auch soziale Förderungen z.B. in Notlagen, Alterszuschüsse u.ä. finanziert.”
    WENN sie schon behaupten, dass sie diese Abgaben für die Musiker einheben, DANN aber bitte auch 100% davon. Alles andere ist nur Abzocke ihrerseits. Es geht hier auch (zumindest meinerseits) nicht um “Gut-Böse-Rollen” sondern um scheinheiligkeit und realitätsfremde Forderungen.
    Zitat2:
    “Die kürzlich in Deutschland verlautbarte Gerätevergütung für PC beträgt € 15,-.”
    Also ich persönlich besitze 2 PCs, 2 Laptops und 1 NAS. Das addiert sich auf 60€. Verbaut darin sind aber: eine SSD, 2 hdd >1,5TB und 9 hdd ~210€ Musik finden sie nur auf EINER der Festplatten, der Großteil sind selbstgedrehte und selbst geschnittene Videofilme. (Abgesehen von Musikdatein die zu den jeweiligen Installeirten Programmen dazugehören)
    Ihr *Argument* (Zitat3: “Die paar Euro tun keinem Konsumenten so weh, daß er partout in eine Rumpelstilzchen-Rolle fallen müsste. “) ist nicht zutreffend. Ich persönlich habe noch extra vor dem 1. Oktober mir eine neue Festplatte angeschafft und auch all meinen Bekannten dazu geraten.
    Zitat4: “Und mit Hewlett-Packard, IBM, Apple, Mediamarkt, Saturn & DiTech müssen wir auch nicht unbedingt Mitleid haben, oder?” Ich verweise sie hiermit erneut auf meinen vorherigen Kommentar: Wenn eine 1,5TB Festplatte 65€ kostet, wieviel Preisnachlass ist in ihren Augen (sie sind ja sicher auch ein wenig informiert) MÖGLICH? 5%… 10%…vielleicht 20%.. ach egal.. sagen wir 56% (beim konkreten Beispiel) Ich habe kein “Mitleid” mit den jeweiligen Handelsketten. ABER ich habe sehr wohl Mitleid mit den Familien derer die aufgrund des zurückgehenden Umsatzes vielleicht ihren Job verlieren. (Es wäre ganz ehrlich interessant wieviele Festplatten Ditech pro Monat verkauf; nur um einen Anhaltspunkt zu haben, über wieviel Abgaben hier eigentlich gesprochen wird)
    Festplatten beziehe ich dann halt vorerst über das Ausland, da sie ja nicht für einen Dialog bereitstehen.
    “Und sag zum Abschied leise ….!” (Schönheitsfehler)

    @Ditech: danke für diesen Blog!

  19. Genoo
    7. Oktober 2010, 08:49 | #19

    Ich seh das folgendermaßen: zukünftig entrichte ich halt eine Pauschale dafür das ich mir “legal” Raubkopien runterladen darf

    Denn wenn ich schon indirekt beschuldigt werde ein Raubkopierer zu sein und dafür auch schon eine Abgabe zahlen muss – Wieso sollt ich es dann nicht tun?

  20. luis31
    8. Oktober 2010, 06:48 | #20

    Leute kauft einfach in Deutschland!! Ist zwar schlecht für Österreich aber solch ein Handeln kann doch nicht belohnt werden. Ich würde ja verstehen wenn eine Gebühr von sagen wir 5,- EUR verrechnet wird das ist verschmerzbar aber bis 46,- EUR das ist Unhaltbar.

    Doch die AM wird ja schlauer (Bauernschläue) wenn man so zurück denkt. Vor nicht so geraumer Zeit wollten die AM für einen verkauften PC und Notebook in Österreich 18,- EUR kassieren. Wollten ist hier das Stichwort. Händler mussten das Geld in einem Pot legen, und die AM wäre dann gekommen und hätte diese Gebühr kassiert. Doch die Herren von AM haben am OGH verloren darum ist es nie zu der Zahlung dieses Betrages gekommen. Ditech und Co konnten diese Geld wieder verwenden und in Wichtige Dinge wieder investieren.
    Nun wenn die AM nun in der Aktuellen Causa wieder verliert am OGH wird nichts mehr zum Händler zurückkommen denn jetzt haben sie ja schon kassiert. Es wird ja nun schon beim Großhändler die Gebühr eingezogen. Okay es kann auch sein wenn Am vor OGH verliert das es dann wieder nicht einkassiert werden kann aber wer ist dann der Gewinner sicher nicht der Kunde.

    Es ist dann fraglich wer den Pott (nennen wir ihn mal nicht Jack) dann wirklich bekommt.
    Also Fragliche Sache mit ungewissen Ausgang. Ich hätte einen Tipp an die AM vielleicht einigt ihr Euch auf eine Moderate Gebühr auf Downloads in Österreich. Wäre das nicht ein Option

  21. Radisav
    8. Oktober 2010, 10:37 | #21

    Man muss es anerkennen: Zumindest stellt sich Herr Gröbchen her und spricht mit uns. Geht auf die Argumente ein. Hört uns zu. Erklärt seine Sichtweise der Dinge.

    Seine Sicht ist, dass die Argumente hier eh alle Unsinn sind. Dass wir Festplattenbesitzer schuld sind am Hunger der Künstler. Dass zwar nicht alle illegal downloaden, aber dass alle herhalten müssen für jene, die es tun. Dass wir nicht jammern sollen, weil 34 Euro eh nicht so viel Geld ist.

    Sein Lieblingsargument ist die Vervielfachung der Speicherkapazität seit den 1980er Jahren bei gleichbleibendem Preisverfall der Speichermedien. Blanker (ich verwende sein eigenes Wort) Unsinn. Denn der Platzbedarf heutiger Betriebssysteme, Software und vor allem Daten ist in weit höherem Masse gestiegen. Zum Vergleich: Vier Stunden Privatvideo (volle Auflösung) und ein Monat Fotografieren mit meiner kleinen 12-Megapixel-Kompaktkamera (niedrigere Auflösung) füllen 150 GB! Ich komme mit einer Terabyte-Platte (und das nur mit Fotos und Privatvideos, ohne jegliche Software oder sonstiges Material) nicht einmal ein (1!) Jahr aus. Ich will das ganze aber auch sichern, brauche also mindestens eine weitere Terabyte-Platte pro Jahr. Das sind Daten, die es in den 80er-Jahren noch gar nicht gegeben hat. Ein simpler Vergleich der damaligen und heutigen Speichergrössen und Preise ist eben das: simpel (im bösen Sinne des Wortes).

    Aber auch die gerechte Entlohnung der Künstler ist dem Herrn Gröbchen ein Anliegen. Wenn man ein wenig im Internet sucht und dort liest, wie genau es die Musiklabels und Musikindustrie mit der Abrechnung bei ihren Künstlern nehmen, wie sie überhaupt mit ihren Künstlern umgehen, drängt sich der Verdacht auf, dass die MI zwar an ihren Künstlern verdienen will, die Entlohnung der Künstler sollen aber andere (wir) übernehmen.

    Und es geht Herrn Gröbchen auch gar nicht um pauschalen Raubkopierer-Verdacht. Er möchte ja nur jedes digitale File in Geld ummünzen. Und weil er es nicht schafft, gerecht und gezielt nur bei den tatsächlichen Konsumenten zu kassieren, kassiert er halt irgendwo anders (bei uns) mit. Denn: “die Urheberrechtsabgaben funktionieren weitgehend”.

    Ich hatte mal einen Chef (zufälligerweise auch Mitte der 80er-Jahre), der pflegte zu sagen: “Solche Typen verschwinden ganz von allein, die Historie erledigt das alles von selbst, aber – was hab ich dann noch davon?”

  22. Andreas
    8. Oktober 2010, 15:31 | #22

    Ich finde es nur erschreckend daß so ein Verein der sich Verwertungsgesellschaft nennt einfach Ansprüche Stellt, obwohl diese Forderungen auf Festplatten schon zweimal abgewiesen wurde vom OGH und trotzdem rollt der Rubel. Bitte was sind das für Gesetze in diesem Land daß hier jeder Ansprüche gültig macht und schon dick kassiert. Achja,..wir können ja einen Anspruch auf Rückvergüting stellen. bin gespannt wer das aller macht und wie lange die Bürokratie der Verwertungsgesellschaften braucht um dies zur retournieren.

    Bis der Unsinn aus der Welt ist werde ich auch in goog old Germany meine Hardware bestellen.

    Herr Gröbchen,…klar tun einem Einzelnen zwei drei Euro auf ein Produkt das 100 Euro kostet nicht wirklich weh. Aber diese paar Euro sind 28 bis 42 Schiling in alter Währung und das was mich besonders wütend macht ist daß es in diesem Land viele solcher Mehrfachbelastungen gibt von Leuten die Genau diese Meinung vertreten. Und dann haben wir Zusatzabgaben im zweistellingen Prozentbereich auf ein Produkt. Irgendwann reichts halt,…und daß es diese Abgaben auf CD, bzw. DVD Rohlingen und SD, CF und sonstigen Halbleiterspeichermedien gibt war mir nicht bewusst und meinen Adrenalinspiegel zusätzlich nach oben.

    Es ist ja nicht so daß Ihr nichts kassiert hab vor der Festplattenabgabe, aber scheinbar ist es nie Genug wie man sieht! :-(

    Mit ärgerlichen Grüßen

  23. Baer
    10. Oktober 2010, 12:43 | #23

    Spinnt man Walter Gröbchens krause Ideen weiter, müssten die Friseure einen Aufschlag auf jeden Kamm/Lockenwickler einfordern, die Tischler auf jeden Hobel im Baumarkt, die KFZ Mechaniker auf Gabelschlüssel etc….

    Es wäre nett wenn Leute wie GRÖBCHEN mal im Ansatz die ABSURDITÄT dieser ungerechtfertigten Forderungen realisieren könnten!!
    Lieber Herr Gröbchen, wenn sie aus Künstler zu wenig verdienen, dann suchen sie sich halt einen ordentlichen Beruf wie wir alle. Aber das wäre eventuell zu mühsam?

  24. Tamas
    30. Oktober 2010, 09:43 | #24

    Die Festplattenabgabe ist insofern gefährlich, daß jetzt viele wohl meinen werden, illegale Kopien würden durch diese Abgabe indirekt augenzwinkernd legalisiert. Die Hemmung illegale Kopien anzufertigen und zu nutzen wird damit wohl weiter drastisch schwinden. Außerdem stellt diese Abgabe deutlich heraus, daß der Gesetzgeber nicht auf andere Art und Weise in der Lage ist das illegale Kopieren einzuschränken. Angesichts der Größenordnung dieses Phänomens ist jeder der nicht illegal kopiert gegenüber denen die dies tun in demokratiepolitisch unverantwortbarer Weise benachteiligt und wird vom Markt verdrängt. Insoweit ist es interessant, daß der Gestzgeber dieses Problem erkannt hat und gerade diese Lösung (Festplattenabgabe) vorschlägt. Der Eindruck wird erweckt, daß der Gesetzgeber einerseits still und heimlich das illegale Kopieren duldet, da ja die Gewinne sowieso großteils ins unkontrollierbare Ausland fließen andererseits dennoch am Kuchen mitnaschen will durch diese einfache regulatorische Maßnahme. Eigentlich müßten hier die Produzenten von Software aufschreien und sagen, daß die Festplattenabgabe nicht der geeignete Ersatz für das Bezahlen einer Software sein kann. Sie könnten sogar den Gesetzgeber auf Schadenersatz klagen, da sie damit daß illegale Kopieren begünstigt und sich noch dazu daran steuerlich bereichert.

  25. 9. November 2010, 16:12 | #25

    Somit müsste man auch jeden neugeborenen Säugling inhaftieren, da dieser ja auch ein Krimineller werden könnte. Mann könnte aber auch den Kauf von Küchengeräten verbieten bzw diesen so hoch besteuern, daß sich niemand mehr was kaufen kann/will, denn damit könnte man theoretisch morden! und da fallen mir noch mehr blödsinnige vergleiche ein, so wie sie der austromechana und konsorten wohl täglich in den sinn kommen.

    zitat walter gröbchen: “Ich kann mich noch an meine erste Festplatte Mitte der achtziger Jahre erinnern…” tolles argument! damals hatte nich annähernd jeder zweite (ich denke es sind sogar mehr), so wie heute, einen pc herumstehen. vor jahren als lcd-fernseher modern wurden kosteten die auch ein schweinegeld… und jetzt?

    und, lieber herr gröbchen, wenn ich mir ansehe auf was ich, mit hilfe der neuesten technologie, schon alles meine daten ablegen könnte(!) -> siehe datenspeicherung auf sandkörnern -> so könnte man auch alle muttis die mit ihren kindern am spielplatz in der sandkiste spielen mit ner abgabe besteuern, da diese den sand, egal ob in schuhen – socken – strumpfhosen etc, nach hause karren und dort vermutlich im sandküberl ihre mp3 – sammlung abspeichern!

    und wenn ich mir schon legal meine mp3s kaufe, itunes – amazon – wie auch immer, und dort die gema, austromechana und wie die wegelagerer alle heissen mögen schon genug “mitschneiden” ist eine weitere besteuerung für den datenträger, den ich ja brauche um die gekaufte musik abspielen zu können – oder gibts da was neues von dem ich nichts weiß? musik per wasserleitung oder gar per klopapier mit dem ich mir rektal dann die musik zu gemüte führe, eine absolute sauerei und nichts anderes als eine neue form von räuber hotzenplotz!

  26. 24. November 2010, 07:09 | #26

    In dieser schnelllebigen Welt ist jeder Versuch, einen Halt auf dem Online-Internet-Markt zu erhalten. Weil es der einzige Raum, der leicht verkaufen können alle Produkte eines Geschäftsmannes und machen ihn zu gewinnen legale Online Geld. Also, wie viele andere, habe ich versucht, mein Geschäft zu Glück strahlen. Aber ich war nicht immer Erfolg, dann habe ich mit dieser Website konsultiert und ich lernte die genaue Wege zum Erfolg im Online-Internet-Markt zu bekommen und verdienen wirklich Geld durch diese Website wertvolle Marketing-Berichte. Es ist wirklich mein Leben verändert. Sie sollten es auch versuchen. Geld verdienen | online geld verdienen | legal online geld verdienen

  27. Kirk
    26. November 2010, 18:25 | #27

    Ich lese gerade mit erstaunen diesen thread, und ich sehe folgendes auf mich und die Austro-Mechana zukommen:
    Als kleiner EDV Dienstleister baue ich fast Täglich Festplatten in Server oder Arbeitsplätze von Unternehmen ein. Das darauf keinerlei geschütztes Material gespeichert wird ist leicht nachweisbar, da diese Syseme ausschließlich für Bürobelange genutzt werden.
    Sollte ich jetzt mit jeder in Österreich erworbenen Festplatte die Abgabe bezahlen müssen werde ich bei jedem PC den ich installiere einen Antrag auf Rückerstattung stellen. Damit hat die Austro-Mechana einen hoffentlich erheblichen Aufwand und das eingenommene Geld muß sie auch zurückgeben wobei mir ziemlich egal ist wie lange das dauert (über drei Monaten verrechne ich halt Zinsen).
    Würde das jeder machen wäre diese Abgabe recht schnell vom Tisch da der Aufwand der Bearbeitungen der Rückerstattungen möglicherweise den Nutzen übersteigen könnte. CD’s und DVD’s kaufe ich sowieso nur in Onlineshops im Ausland und bringe sie auch nicht in Österreich in Verkehr, damit müsste ich rechtlich auch korrekt unterwegs sein.
    Wenn wir da alle zusammentäten wäre das lösbar.

  28. Horst Grünauer
    7. Dezember 2010, 09:51 | #28

    Einfache Frage: In meinen Wohnzimmerkasten kann ich 100 Bücher reinstellen, oder aber 50 Pokale oder sonstigen Schei… Muß ich für den dann auch bald eine Leerkassettenvergütung oder Urheberrechtsabgabe zahlen?

  29. Gerhard Micholitsch
    21. Dezember 2010, 10:14 | #29

    Ich schließe mich der Meinung der Mehrheit in diesem Forum an, das ein Musik- und /oder Videostream, der legal downgeloadet wurde eigentlich alle Abgaben beinhalten müsste. Ich kann mir nicht vorstellen das z.B. eine Fa. Amazon Material zum downloaden ohne Lizenzabgabe kostenpflichtig zur Verfügung stellen kann. Also wurden die Künstler ohnehin schon abgegolten. Ich glaube die AKM oder die GEMA suchen nur Einnahmequellen um den eigenen verwaltungsapparat zu finanzieren. Nach der Satreceivergebühr ( einmalig in Österreich ) dann die HD Gebühr ? Man sollte die Betreiber der legalen Downloadbörsen auf den Plan rufen, denn viele werden wieder in die Illegalität abwandern, wenn die AKM und Gema Leute den Hals nicht voll kriegen.

  30. Gerhard Micholitsch
    21. Dezember 2010, 10:27 | #30

    @walter gröbchen ins Stammbuch geschrieben: Was bitte unterscheidet einen Künstler von einen ” normalen ” Freiberufler oder anderen Selbständigen ? Letztere müssen auch schauen das sie ein Produkt oder Dienstleistung schaffen die am Markt ankommen.Und ist ein Künstler gut, macht er genug Geld, ist er nicht gut, dann hat er Pech gehabt, wie jeder andere Selbsständige und scheitert.Auch, wie in meinen ersten Beitrag erwähnt wird sicher sein Anteil von legalen Download Anbietern abgegolten. Egal in welcher Branche, wenn ich nicht gut bin oder den Geschmack der Leute nicht treffe dann kann ich nicht nach weiteren Besteuerungen rufen.

  31. 21. Dezember 2010, 21:21 | #31

    Die Festplattenabgabe ist insofern gefährlich, daß jetzt viele wohl meinen werden, illegale Kopien würden durch diese Abgabe indirekt augenzwinkernd legalisiert. Die Hemmung illegale Kopien anzufertigen und zu nutzen wird damit wohl weiter drastisch schwinden. Außerdem stellt diese Abgabe deutlich heraus, daß der Gesetzgeber nicht auf andere Art und Weise in der Lage ist das illegale Kopieren einzuschränken. Angesichts der Größenordnung dieses Phänomens ist jeder der nicht illegal kopiert gegenüber denen die dies tun in demokratiepolitisch unverantwortbarer Weise benachteiligt und wird vom Markt verdrängt. Insoweit ist es interessant, daß der Gestzgeber dieses Problem erkannt hat und gerade diese Lösung (Festplattenabgabe) vorschlägt. Der Eindruck wird erweckt, daß der Gesetzgeber einerseits still und heimlich das illegale Kopieren duldet, da ja die Gewinne sowieso großteils ins unkontrollierbare Ausland fließen andererseits dennoch am Kuchen mitnaschen will durch diese einfache regulatorische Maßnahme. Eigentlich müßten hier die Produzenten von Software aufschreien und sagen, daß die Festplattenabgabe nicht der geeignete Ersatz für das Bezahlen einer Software sein kann. Sie könnten sogar den Gesetzgeber auf Schadenersatz klagen, da sie damit daß illegale Kopieren begünstigt und sich noch dazu daran steuerlich bereichert.

  32. 28. Dezember 2010, 19:24 | #32

    vermutlich kommen sie von so einer verwertungsgesellschaft

  33. Andreas
    29. Dezember 2010, 17:08 | #33

    @ Jack Sparrow

    Also nachdem ich gesehen habe daß die Austro Mechana nur Firmen die Möglichkeit gibt die Abgabe zurück zu fordern mach ich das Thema Publik wo ich nur kann und die Reaktionen waren bis jetzt immer die gleichen,…Unverständniss und böse Schimpfwörter.

    Bin am überlegen ob ich das Thema auf den Underground-Seiten poste, aber das wird hoffe ich nicht notwendig sein.

    Ich freu mich schon auf den Tag der Gerechtigkeit!

  34. Radisav
    13. Januar 2011, 17:37 | #34

    Die Musikindustrie stiehlt selbst Musik von Künstlern und vertreibt sie als Raubkopien, zumindest in Kanada gibt es dafür Beweise und Gerichtsverfahren:

    “In Kanada haben sich die “Big Four” der Musikindustrie im Rahmen eines Vergleichs verpflichtet, 47,5 Millionen kanadische Dollar (rund 37 Millionen Euro) als Entschädigung für Urheberrechtsverletzungen an Künstler und andere Rechteinhaber zu bezahlen. Die Unternehmen hatten über 20 Jahre mehr als 300.000 Musikstücke ohne Lizenz vervielfältigt und in Form von Tonträgern und Videos auf den Markt gebracht.”

    “Bei einer Niederlage im Prozess hätten den Labels Zahlungsverpflichtungen von bis zu sechs Milliarden kanadischer Dollar gedroht, heißt es in der Branche.”

    “Die Labels hatten seit den späten 1980er-Jahren bewusst Musikstücke reproduziert und vertrieben, ohne die entsprechenden Genehmigungen der Rechteinhaber für die mechanischen Vervielfältigungen eingeholt zu haben. Sie führten zwar eine entsprechende Liste (“Pending List”), sollen aber keine angemessenen Anstrengungen unternommen haben, die Urheberrechtsvergütungen auszuzahlen.”

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Millionenvergleich-in-kanadischem-Urheberrechtsstreit-1169005.html

    Das reicht aber nicht. Bei den Festplatten will man auch mitverdienen!

  35. Willid
    1. Februar 2011, 08:17 | #35

    Ups ich kaufe mir ein neues Buchregal. Da werde ich auch meine CD-Sammlung ablegen. Muss ich nun auch diese Gebühr bezahlen????.
    So hört sich das für mich an.
    Damit ich es nicht vergesse: Auch im Auto habe ich CD’s. Auch da eine Gebühr fällig???

  36. C.J.
    2. März 2011, 01:08 | #36

    nun, ich hab mich schon gewundert, wo der eklatante unterschied bei festplatten auf geizhals.at herkommt.
    alles klar. wußte man ja von früher. aber daß das nun derart überhand nimmt. wie immer, die österreichische frechheit. nur gut, daß ein musicbox-urgestein wie walter g. sich da funtionel mechanisieren – ähhh – instrumentalisieren läßt – bzw. es selbst tut — wo arbeitet der noch mal heutzutage???— naja, kein wunder eben.

    empört euch, sagt herr hessel mit seinen 93 jahren, lange, nachdem er KZ gestapo und WW2 überlebt hat. von walter werdet ihr diesbezüglich im 3. jahrtausend sicher nicht unterstützt, denn der ist schon im vorigen jahrtausend von der industrie ge-ver-kauft worden. wir been nun alle gemeinsam in huldigender andacht drei vater-unser für die verlorene seele, und scheißn uns im übrigen nix!
    unsere revolution wird auch ihn hinwegfegen, soviel ist sicher
    mfg
    c.j.

  37. C.J.
    2. März 2011, 01:21 | #37

    nun, ich hab mich schon gewundert, wo der eklatante unterschied bei festplatten auf geizhals.at im vergleich zu auslandspreisen herkommt.
    alles klar. wußte man ja von früher. aber daß das nun derart überhand nimmt. wie immer, die österreichische frechheit. nur gut, daß ein musicbox-urgestein wie walter g. sich da funktionell mechanisieren – ähhh – instrumentalisieren läßt – bzw. es selbst tut — wo arbeitet der noch mal heutzutage???— naja, kein wunder eben.

    die alte chose der eingefangenen intellektuellen granden im falschen käfig. ein mehr als leidiges thema. bomb-circle-frontman steckte damals diesen komischen äh – chilli-typen mit dem kopf in die klomuschel, und betätigte die spülung. bis vor kurzem war er wirtschafts-redakteur beim rundfunk….
    so – und nur so – geht die mögliche welt zu grunde, in eine eigentlich unmögliche welt. das könnte übrigens gut eine gewisse nähe haben zu texten von walter g. aus den 80er jahren, die er damals noch höchstpersönlich in der musicbox vorgetragen hat. verdrehte welt, walter, oder??? haaaaalllloooo, aauuufffwachen!!!!!

    empört euch, sagt herr hessel mit seinen 93 jahren, lange, nachdem er KZ gestapo und WW2 überlebt hat. von walter werdet ihr diesbezüglich im 3. jahrtausend sicher nicht unterstützt, denn der ist schon im vorigen jahrtausend von der industrie ge-ver-kauft worden. wir beten nun alle gemeinsam in huldigender andacht drei vater-unser für die verlorene seele, und scheißn uns im übrigen nix!
    unsere revolution wird auch ihn hinwegfegen, soviel ist sicher
    mfg
    c.j.

  38. 10. März 2011, 10:14 | #38

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  39. 18. März 2011, 10:06 | #39

    In dieser schnelllebigen Welt ist jeder Versuch, einen Halt auf dem Online-Internet-Markt zu erhalten. Weil es der einzige Raum, der leicht verkaufen können alle Produkte eines Geschäftsmannes und machen ihn zu gewinnen legale Online Geld. Also, wie viele andere, habe ich versucht, mein Geschäft zu Glück strahlen. Aber ich war nicht immer Erfolg, dann habe ich mit dieser Website konsultiert und ich lernte die genaue Wege zum Erfolg im Online-Internet-Markt zu bekommen und verdienen wirklich Geld durch diese Website wertvolle Marketing-Berichte. Es ist wirklich mein Leben verändert. Sie sollten es auch versuchen.Geld verdienen | online geld verdienen | legal online geld verdienen

  40. 20. Juni 2011, 01:07 | #40

    @C.J.

    Jesus, was für ein pathetischer Rundumschlag! Nun, ich betreibe heute u.a. ein kleines Indie-Musiklabel (www.monkeymusic.at), lieber C.J., und weiß schon, warum ich so argumentiere und nicht anders. Und: “unsere revolution wird auch ihn hinwegfegen, soviel ist sicher” – ich meine, die technische Revolution, die nicht exklusiv “eure” ist oder “unsere”, wird uns alle rund um den Globus hinwegfegen, wenn wir nicht unser Hirn gebrauchen. Bitte. Danke.

  41. malnebnbei
    29. August 2011, 02:42 | #41

    Also damit mal eines klar die die Urheberrechtsabgabe gilt NICHT für illegale kopien. Sie ist für den Fall gedacht das sich jemand ein LEGALE Kopie seiner Erwrobenen Medien anfertigt – das ist der große Witz daran.

    Uhrsprünglich wollte die Medienindustrie auch private Kopien unterbinden was Gerichtlich untersagt wurde – so werden nun diese Kopien allein schon durch die Möglichkeit Ihrer Existenz “besteuert”.

    Der ganz große Witz daran da das so Gesetzlich eigentlich nicht geht steht jedem Kunden frei diese Beiträge zurückzufordern – was auch soweit funktioniert allerdings nur unter der Bedingung gleichezitig der Austro-Mechana das Recht einzuräumen dies auch zu kontrollieren -sprich man erlaubt damit freien zugang zu sämtlichen Daten.

    Hier nun das wirkliche Problem – ein guter teil der Firmen kann das einfach nicht. Zb werden auf unseren Servern Kundendaten gespeichert – alles fern von jeglicher Copyright verletzung oder Nutzung (meist Backup/Collab Daten, Datenbanken etc) dennoch ist es unmöglich hier dritten Zugang zu gewähren – Rechtlich unmöglich – Sicherheitstechnisch ein Desaster

    Achja derzeit haben wir weit über 100 Festplatten im einsatz – Lebensdauer etwa 16 Monate … mus sich noch mehr sagen ?

    Und ums nochmal klarzustellen – Die Entrichtung dieser Abgabe legitimiert nicht dazu copyright rechtlich geschützes Material zu downloaden oder Speichern
    Sie legitimiert lediglich selbst gekauftes Material darauf zu nutzen und zu eigenen gebrauch zu vervielfältigen (ohen weitergaberecht weder komerziell noch privat)
    Sprich wir zahlen dafür was uns Gerichtlich schon vor langer zeit garantiert wurde.

    Tatsache ist es wird Politisch gedeckt – Tatsache auch das es eigentlich gegen eine vielzahl Strafrechtlicher / Verfassungsrechtlicher und Wirtschaftsrechtlicher Gesetze geht was aber deswegen relativ irrelevant ist – da politsch gedekt (im übrigen würde auch die Wehrpflicht gegen eine Vielzahl an Menschenrechten verstossen wurde jedoch genauso Gesetzlich legitimiert)

  42. 24. Februar 2012, 11:46 | #42

    Ab sofort zahlt jeder Autobesitzer 100 Euro Verkersstrafe pro Monat. Wer beweist dass er im aktuellen Monat nicht gegen eine Regel verstoßen hat, bekommt das Geld zurück. Wie wäre es mit sowas? Ist eine ziemlich ähnliche Situtation, Autos können ja auch in der 30-er Zone 40, und auch auf der Autobahn 160, und werden auch von vielen dazu verwendet.

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