Computerlage der Nation – Gallup Studie

Wie Ihr wisst, ist die Beratung eine der wichtigsten Säulen unseres Konzeptes.

Aber um beraten zu können, sollte man eigentlich wissen, wie die Kunden zum Thema Computer stehen, welche Emotionen sie mit diesen Geräten verbinden, wie viel Zeit sie eigentlich am PC verbringen.

Um die Typologie der österreichischen Computer-User besser zu verstehen, haben wir das Österreichische Gallup Institut damit beauftragt, eine repräsentative Umfrage zu diesem Thema durchzuführen.

Hier die Ergebnisse in Kurzform:

  • Insgesamt nutzen 4,5 Millionen Österreicher einen PC bzw. Notebook.
  • Nur 44 Prozent der Österreicher haben einen starken Hang zu PC, Laptop & Co. Der Rest betrachtet den Computer eher als „Geißel der Menschheit“ bzw. ist beruflich dazu gezwungen, ihn einzusetzen.
  • 22 Prozent der österreichischen Computeruser gehören laut Studie der Gruppe der so genannten „IT-Enthusiasten“ an. Sie hätten fundierte Computer-Kenntnisse und würden im Bekanntenkreis als Meinungsführer, die auch um Rat gefragt würden. Dieser Typ sei vorwiegend im Arbeiter- oder Studentenmilieu anzutreffen.
  • Wenig Fachwissen, jedoch viel Begeisterung für Soziale Netzwerke (z. B. Facebook), Online-Spiele, Musik sowie Filme bringt die Gruppe der „Power User“ (22 Prozent) mit. Dieser PC-User-Typ findet sich vorwiegend im Alter von 14 bis 30 Jahren und meidet auch nicht höhere Investitionen in die Hardware.
  • Als „Computer-scheu“ entpuppte sich im Rahmen der Befragung fast ein Drittel (31 Prozent) . Hausfrauen und Pensionisten – eher aus dem ländlichen Raum – nutzen den PC höchstens für E-Mail und einfachste Programme.
  • Die restlichen 25 Prozent entfallen auf die Gruppe der „Benutzer“, welche Selbständige und Angestellte höheren Einkommensniveaus darstellen. Für sie hat der Computer einen geringen emotionalen Stellenwert – vielmehr wird er mit Arbeit, Alltag, Stress und „Geißel der Menschheit“ assoziiert.
  • Frauen widmen dem Computer nicht nur weniger Zeit (2,09 Stunden) als Männer (3,05 Stunden), sie würden im Durchschnitt auch weniger für ein Gerät zahlen (Frauen: 553 Euro, Männer: 650 Euro).
    Wird wahrscheinlich daran liegen, dass die Frauen bei ihrer Kalkulation noch ein Paar neue Schuhe berücksichtigen ;-)

Diese Studie bestätigt voll und ganz unser Konzept. PCs und Notebooks sind zu kompliziert und deren Einsatz zu unterschiedlich, um als Selbstbedienungsprodukte zwischen Waschmaschinen und Kühlschränken verkauft zu werden.

Fast die Hälfte der ÖsterreicherInnen geben zu, beim Computerkauf auf Beratung angewiesen zu sein. Deshalb werden wir unser Beratungskonzept entsprechend der individuellen Bedürfnisse der User weiter ausbauen.

Hier paar Links zu den aktuellen Online-Berichten zu diesem Thema:

KRONE.AT: „So ticken heimische PC-Nutzer: Hilflos und wenig Ahnung“
http://www.krone.at/Hardware-Software/So_ticken_heimische_PC-Nutzer_Hilflos_und_wenig_Ahnung-Enthuellende_Studie-Story-233514

KURIER: „Computer als “Geißel der Menschheit”
http://kurier.at/techno/2054820.php

FUTUREZONE: „Computer und Technik: Österreich gespalten“
http://www.futurezone.at/stories/1664738/

DERSTANDARD.AT: „Wie die Österreichischen Computernutzer ticken“
http://derstandard.at/1289609302648/Studie-Wie-die-Oesterreichischen-Computernutzer-ticken

Komplette Studie zum Download als PDF: Computerlage der Nation

Mit besten Grüßen

Damian Izdebski

 

 

14 Kommentare
  1. Radisav sagt:

    “Wird wahrscheinlich daran liegen, dass die Frauen bei ihrer Kalkulation noch ein Paar neue Schuhe berücksichtigen”

    Das war sicher nur “lustig gemeint”, gehört aber nicht zum Thema. Bei Vermischung von PC-Umfragen und Vorurteilen fällt mir gleich die Vermischung von Computern und Waschmaschinen ein. ;-)

    Und ohne Überschrift ist der Blogeintrag schwer aufzurufen, wenn man nicht weiss, dass man auch auf das Bild klicken kann.

    lg

  2. ccmc sagt:

    nein? gehört nicht zum thema? dann dürfte man wohl den einen oder anderen scherz zwischen zeilen mehr oder minder ernsthafter diskussionen auch nicht bringen. es ist nicht gleich schwarz oder weiss sondern auch grau in mindestens 256 farben die das leben lebens- und liebenswert machen, zeilen wie diese sind es die menschen beim lesen von texten wie diesen auch mal zum schmunzeln bringen – auch dann wenn man von statistiken die nase voll hat. gesundheit

  3. Radisav sagt:

    Eben, deshalb habe ich zwischen meine Zeilen auch einen Scherz geschmuggelt (dort, wo der Smiley ist). Bitte lachen, war doch sicher ur-lustig! ;-)

  4. Markus sagt:

    Ihr macht eine Tagesaktion und am selben Tag nach ein paar Stunden erhöht ihr den Preis um knapp 5 Euro.

    Es ist eure Sache wenn ihr solche Aktionen macht, aber bitte dann nicht so eine Kunden veräppelung.

    Bezieht sich auf die SSD von 17.12.2010.

  5. Damian Izdebski sagt:

    @Markus
    Wir machen heute eine Aktion – wie jeden Tag im Dezember.
    Die SSD war mit 184,90 € geplant und wird auch so beworben. In allen Filialen hängen Plakate, die bereits vorgestern gedruckt wurden. In einigen Zeitungen sind Inserate, die bereits vor Tagen erstellt wurden.

    Aus Gründen die wir noch nicht nachvollziehen konnten (Fehler in der Datenbank), war im Online-Shop zwischen 00:00 und 08:45 Uhr ein falscher Preis hinterlegt und es sind 54 Bestellungen zu diesem Preis online eingegangen. Wir haben diese Bestellungen auch zu diesem Preis gebucht und werden sie natürlich ausliefern. Der Fehler wurde dann um 08:45 ausgebessert, so dass der richtige und bereits seit Tagen geplante Aktionspreis online ist.

    Von einer Veräppelung der Kunden zu sprechen ist eine Unterstellung. Der Billigste Anbieter in Österreich, der dieses Produkt lagernd hat, liegt bei +25,- € über unserem Angebot und verlangt min. 10,- € für den Versand.

    Jeder, der nur in Ansätzen ETWAS vom Marketing versteht, wird wissen, dass Zeitungsinserate, Plakate und sonstige Werbemittel Vorlaufzeiten haben, und das eine Erhöhung eines Aktionspreises logistisch gar nicht möglich ist.

    Eine Veräppelung ist das, was manche Gemischtwaren-Elektro-Händler betreiben, die Ihre Märkte um 6:00 Uhr öffnen und um 6:15 die beworbenen Produkte bereits ausverkauft sind.

  6. Radisav sagt:

    Ach, lieber Herr Izdebski, wieso habe ich so oft nach Ihren Postings so ein starkes Bedürfnis, meinen Senf dazu zu geben …

    “Jeder, der nur in Ansätzen ETWAS vom Marketing versteht”

    Es ist nun einmal nicht Aufgabe des Kunden, etwas vom Marketing zu verstehen. Das ganze Posting wäre eine Super-Erklärung des Problems gewesen, wenn nicht der beleidigte Unterton wäre. Irgendwie habe ich oft den Eindruck, dass Sie sich von den Kunden sehr unverstanden fühlen. ;-)

    Jedenfalls frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr, auch allen Blog-Lesern und Postern hier!

  7. Michele Foley sagt:

    Ihr macht eine Tagesaktion und am selben Tag nach ein paar Stunden erhöht ihr den Preis um knapp 5 Euro. Es ist eure Sache wenn ihr solche Aktionen macht, aber bitte dann nicht so eine Kunden veräppelung. Bezieht sich auf die SSD von 17.12.2010.

  8. Georgia Witt sagt:

    @Markus Wir machen heute eine Aktion – wie jeden Tag im Dezember. Die SSD war mit 184,90 € geplant und wird auch so beworben. In allen Filialen hängen Plakate, die bereits vorgestern gedruckt wurden. In einigen Zeitungen sind Inserate, die bereits vor Tagen erstellt wurden. Aus Gründen die wir noch nicht nachvollziehen konnten (Fehler in der Datenbank), war im Online-Shop zwischen 00:00 und 08:45 Uhr ein falscher Preis hinterlegt und es sind 54 Bestellungen zu diesem Preis online eingegangen. Wir haben diese Bestellungen auch zu diesem Preis gebucht und werden sie natürlich ausliefern. Der Fehler wurde dann um 08:45 ausgebessert, so dass der richtige und bereits seit Tagen geplante Aktionspreis online ist. Von einer Veräppelung der Kunden zu sprechen ist eine Unterstellung. Der Billigste Anbieter in Österreich, der dieses Produkt lagernd hat, liegt bei +25,- € über unserem Angebot und verlangt min. 10,- € für den Versand. Jeder, der nur in Ansätzen ETWAS vom Marketing versteht, wird wissen, dass Zeitungsinserate, Plakate und sonstige Werbemittel Vorlaufzeiten haben, und das eine Erhöhung eines Aktionspreises logistisch gar nicht möglich ist. Eine Veräppelung ist das, was manche Gemischtwaren-Elektro-Händler betreiben, die Ihre Märkte um 6:00 Uhr öffnen und um 6:15 die beworbenen Produkte bereits ausverkauft sind.

  9. Wolfgang Lutz sagt:

    Wenn es gelingt die Bedienung eines PC so zu vereinfachen wie bei einer Waschmaschine wurde der Umsatz erheblich Steigen.

    Neu Hartware, Betriebssysteme und der Einsatz von Lichtleitern sollten es nicht unmöglich machen.

  10. Silvia Merrill sagt:

    Ach, lieber Herr Izdebski, wieso habe ich so oft nach Ihren Postings so ein starkes Bedürfnis, meinen Senf dazu zu geben … “Jeder, der nur in Ansätzen ETWAS vom Marketing versteht” Es ist nun einmal nicht Aufgabe des Kunden, etwas vom Marketing zu verstehen. Das ganze Posting wäre eine Super-Erklärung des Problems gewesen, wenn nicht der beleidigte Unterton wäre. Irgendwie habe ich oft den Eindruck, dass Sie sich von den Kunden sehr unverstanden fühlen. ;-) Jedenfalls frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr, auch allen Blog-Lesern und Postern hier!

  11. Andreas sagt:

    @ Radisav

    Zitat: “Es ist nun einmal nicht Aufgabe des Kunden, etwas vom Marketing zu verstehen”.

    Stimmt, aber es würde unser aller Leben etwas Leichter machen wenn man sich für die Arbeit unserer Mitmenschen etwas Interessiert und vielleicht versteht und nicht nur mit Scheuklappen und Desinteresse herumrennt.

    Wenn was nicht passt kann man ja den Mund aufmachen oder sich beim Zuständigen Verkaufleiter melden um den Fehler korrigieren zu lassen.

    Es gibt keine Probleme! Nur Herausforderungen ;-)

    LG, Andreas

  12. Radisav sagt:

    Hallo,
    irgendetwas stimmt hier bei den Kommentaren nicht (zu diesem Posting). Viele sind doppelt drin und dann mit falschem Namen. Auch ein Kommentar von mir. Solche Zeichen sollte man ernst nehmen – wer weiss, ob da nicht “der Wurm” drin ist …

    Ich verstehe, dass Unterstellungen mühsam sind und dass man manchmal verzweifeln könnte. Ich verstehe auch den Poster, der bei jedem Fehler sofort eine beabsichtigte Manipulation vermutet. Schliesslich ist das Geschäft nun einmal so.

    Seien wir ehrlich: Der Handel sollte froh sein, dass nicht jeder etwas von Marketing versteht. Sonst hätte der Handel echte Probleme mit Kunden und Absatz/Umsatz.

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  1. DiTech – der Blog » Computerlage der Nation – Gallup Studie
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