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Rückblick 2011 – Wachstum trotz schwieriger Rahmenbedingungen

Als hätten die ohnehin schwierigen Wirtschaftsbedingungen im Jahr 2011 nicht gereicht, stand die IT-Branche zusätzlich im Bann zweier Katastrophen.

Im März brach die schlimmste Natur- und Reaktorkatastrophe in der Geschichte des Landes über Japan herein und zerstörte die Produktionsstätten zahlreicher Computerzulieferer. Lieferengpässe und Preiserhöhungen bei Notebooks und Hardwarekomponenten waren die Folge. Kaum hatte die Branche sich einigermaßen stabilisiert, verwüstete im Herbst ein Hochwasser Thailand und die großen Werke der dort ansässigen, internationalen Festplattenhersteller. Der Preis für die noch wenigen, am Markt verfügbaren Festplatten schnellte in die Höhe. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen in der IT-Branche ist es DiTech gelungen, den Umsatz um 9 % auf EUR 105 Mio. zu steigern und damit erstmals die Umsatzgrenze von 100 Mio. zu durchbrechen. Darüber hinaus konnten wir 20 neue Arbeitsplätze schaffen.

Neue Produktgruppen und 3 neue DiTech-Shops

Insgesamt konnten 2,11 Mio. Produkte verkauft werden. Das bedeutet eine Steigerung gegenüber 2010 um 6,1%.
Bei den Computern (PCs, Notebooks und Server) verzeichnen wir sogar einen Zuwachs von 8,1 %. Fast die Hälfte davon mit unserer Eigenmarke dimotion.
Dieses Wachstum lässt sich nicht nur auf die Eröffnung drei neuer Filialen im letzten Jahr zurückführen (Horn, Liezen und Kapfenberg), sondern auch auf die Aufnahme neuer Warengruppen in unser Sortiment: So gingen 2011 fast 17.000 vertragsfreie Smartphones und rund 8.000 Tablets über den Ladentisch. Die Einführung von Apple ins Sortiment trug mit EUR 3,5 Mio. und fast 10.000 verkauften Apple Produkten ebenfalls positiv zum Gesamtergebnis bei.

Klare Fokussierung

Tatsache ist, dass es uns im letzten Jahr gelungen ist, stärker als der IT-Markt in Österreich zu wachsen. Ich bin überzeugt, dass wir das vor allem unserer Fokussierung auf Computer und unserem einzigartigen Multichannel-Vertriebskonzept zu verdanken haben.

Wenn ein Verkäufer gleichzeitig bei Computern, Stereoanlagen, Kühlschränken und Staubsaugern kompetent beraten soll, kann ich nur lachen. Die Zeiten, in denen diese Gemischtwaren-Konzepte funktioniert haben sind vorbei. Die Kunden sind zwar informierter denn je, oft aber durch die Komplexität der Produkte in ihrer Kaufentscheidung überfordert. Bei uns werden die Kunden nicht vor endlosen Selbstbedienungsregalen sich selbst überlassen. Nur die Fokussierung auf einen Kernbereich ermöglicht das entsprechende Beratungsniveau, ohne welches man heute keine Computer erfolgreich verkaufen kann. Leider ist eine eindeutige Definition der Geräteklassen immer schwieriger. Denn auch bei TV-Geräten werden mittlerweile die Anzahl der Prozessorkerne, das Betriebssystem und die Netzwerkanschlüsse als technische Daten angegeben. Sind das dann noch Fernseher oder schon Computer?
Wesentlicher Bestandteil unseres Vertriebskonzepts ist einer der besten Onlineshops der Branche und die ausgefeilte Logistik, die dahinter steht. Über 12 Jahre Erfahrung im Onlinehandel ermöglichten es der DiTech im vergangenen Jahr mehr als 33 % des Gesamtumsatzes über das Internet zu erwirtschaften.

Große Produkttiefe, hohe Verfügbarkeit, Lagerstandanzeige jeder einzelnen Filiale online und österreichweite Lieferung innerhalb von 24h sind dabei die Vorteile, die auch 2011 wieder 82.000 neu registrierte Kunden zu uns geführt haben.
Insgesamt haben wir derzeit ca. 450.000 registrierte Kunden, über 100.000 davon sind gewerbliche Abnehmer. Erfreulich ist weiters, dass immer mehr Businesskunden auf uns vertrauen. Wir konnten 2011 knapp die Hälfte des Umsatzes mit diesen Kunden erwirtschaften. Um dieses Potenzial weiter zu nutzen, haben wir in den letzten Monaten massiv in den Ausbau unserer Business-Abteilung investiert.

Wie geht’s weiter?

Auch heuer setzten wir weiter klar auf Wachstumskurs. Unser Umsatzziel für 2012 liegt bei EUR 120 Mio. – das ist ambitioniert aber machbar.
Das Wachstum soll einerseits auf Kosten der großen Retailer gehen, die weniger auf Beratung und Produktspezialisierung als auf Selbstbedienung und unseriöse Lockangebote setzen.
Zum anderen wollen wir im Bereich der gewerblichen Kunden weiter wachsen. Die Eröffnung weiterer Filialen ist auch nicht ausgeschlossen, eine Expansionswelle wie im Jahr 2010 ist aber nicht vorgesehen.

Damian Izdebski

  1. Mario Hahn
    11. Januar 2012, 11:23 | #1

    Freut mich zu hören, dass es weiterhin so positiv bergauf geht. Weiter so!

    LG, euer Ex-Kufsteiner!

  2. 11. Januar 2012, 22:17 | #2

    Gratulation zu einem erfolgreichen Jahr!
    War immer wieder schön, bei euch etwas zu kaufen.
    Und die Beratung war 1999/2000 schon top und ist es auch heute noch.

    Viel Erfolg für 2012 euch beiden!

  3. Andi
    12. Januar 2012, 01:39 | #3

    Ein Fachmarkt in Eisenstadt wäre auch mal schön, da das Burgenland ja das einzige Bundesland ist das keinen Fachmarkt hat

    Lg

  4. 14. Januar 2012, 05:51 | #4

    Andi :
    Ein Fachmarkt in Eisenstadt wäre auch mal schön, da das Burgenland ja das einzige Bundesland ist das keinen Fachmarkt hat
    Lg

    Die nähe zu Wiener Neustadt ist da wohl ein kleines Problem.
    Es gibt aber auch noch andere Einkaufszentren u.a. im Bezirk Oberpullendorf und Oberwart.
    Ansonsten kann man deine Aussage nur unterschreiben, der letzte weiße Fleck in Ö gehört weg, bevor ein anderes Land in Angriff genommen wird.
    :)

  5. Andi
    14. Januar 2012, 13:11 | #5

    Also ich komme aus der Umgebung von Eisenstadt und fahr nur in die SCS weil dieser Weg doch kürzer und unkomplizierter ist da der Fachmarkt in Wr. Neustadt ziemlich aussen von der Stadt ist, evtl ein Fachmarkt in Neusiedl/Umgebung wäre auch schön, OP/OW natürlich auch.

    Mann muss ja auch in Betracht ziehen das es in Eisenstadt zb keinen wirklichen Konkurrenten in sachen Computer gibt, und großen Handelsketten gibts überhaupt keine in Eisenstadt Umgebung.
    Der Markt für Computer ist auf jeden Fall gegeben =)

  6. TheCiscoStu
    14. Januar 2012, 17:06 | #6

    Also ich bin mit dem Fachmark in Salzburg sehr zufrieden (top Beratung, freundlich,…). Jedoch wäre es super wenn ihr mal einen Fachmarkt im Pinzgau, wo ich herkomme, oder im Pongau (z.B. St. Johann) eröffnen würdet. Würde mich und ein haufen anderer Leute sehr freuen.
    Wünsche euch ein erfolgreiches Jahr!!

    lg

  7. greenman
    16. Januar 2012, 08:43 | #7

    Also ich muss ehrlich sagen, dass ich in letzter Zeit ziemlich enttäuscht von euch bin. Ich finde DiTech sollte jetzt wieder mehr Wert auf die Kompetenz der Mitarbeiter und Kundenservice legen, was ja immer die Stärke von euch war. Wenn ich nämlich als Kunde das Gefühl habe, dass ich mehr Ahnung als der Verkäufer habe, dann läuft da einfach etwas falsch.

    Über die Warenverfügbarkeit lässt sich auch streiten oder ist es normal, dass man Monate auf Produkte warten muss? Kann zwar mal passieren, sollte aber definitiv nicht zur Gewohnheit werden.

    Außerdem war der Kundenservice auch schon mal besser. Kann ja nicht sein, dass ich mich als Kunde jede Woche melden muss, um nachzufragen, ob meine Bestellung denn schon lagernd ist, nur weil man einfach keine Benachrichtigung oder Informationen bekommt. Und wenn man dann am Telefon hört, dass die Ware eh schon lagernd gewesen ist, aber wieder weg ist, weil ich es ja nicht abgeholt habe, dann ist es mehr als ärgerlich. Aber das ich ohne Benachrichtigung nicht wissen kann, dass die Ware da ist, interessiert hier wohl niemanden…

    Ich will DiTech jetzt nicht schlecht reden und der Umsatz gibt euch ja auch teilweise recht, aber trotzdem fand ich die Qualität schon mal besser… Ich werde zwar weiterhin bei euch einkaufen, weil ihr trotzdem noch immer eine bessere Beratung als Saturn etc. aufweist, aber ich hoffe einfach trotzdem auf Besserung oder habe ich da einfach immer nur Pech gehabt? ;-)

    PS: auch von mir Gratulation zu einem erfolgreichen Geschäftsjahr und zum Rekurdumsatz.

  8. Martin
    19. Januar 2012, 10:56 | #8

    Denn Umsatz zu steigern ist sicher nicht schwer bei denn hohen Preisen.

  9. Rudi
    20. Januar 2012, 12:37 | #9

    @Martin Die höheren Preise als Mitbewerber nehm ich selbst nur dann in Kauf, wenn Ditech etwas lagernd hat, was andere erst bestellen müssen. Fakt ist, das bei Ditech fast alles immer lagernd ist.

  10. CFO
    22. Januar 2012, 19:35 | #10

    Wirklich interessant wird ja wieder die Bilanz.
    Der Umsatz ist ja bekanntlicherweise nur ein sehr minderwertiger Indikator für Worte wie “Erfolg”

  11. Sir Fair – Wien
    1. Februar 2012, 18:24 | #11

    für DiTech einfach zum Nachdenken: Heute um 16.20h in die Filiale Simmeringer Centrum gegangen. Zwei Verkäufer anwesend. Einer berät einen Kunden über ein Handy. Der andere verkauft irgendetwas. 4 zusätzliche Kunden warten. Ich war vorläufig der Letzte. Nach etwa 13 Minuten ist der Verkäufer mit dem Verkauf fertig und händigt dem Kunden die Ware aus. Verkäufer zwei berät weiter. 3 Kunden gehen, 2 weitere kommen hinzu. nach 18 Minuten ist der beratende Verkäufer fertig ohne etwas verkauft zu haben. Als 4. in der Warteschlange komme ich dann nach gestoppten 22 Minuten dran um einen USB-Stick zu kaufen. Dieses Konzept des Vertriebes im Geschäft sollte meiner Meinung nach überdacht werden, denn so generiert es nicht nur bei mir Wartezeiten und Frust. Ich werde das nicht nochmals erleben wollen. Es war bereits mein zeite Anlauf, denn am Vortag waren bei gleicher Besetzung und Situation noch mehr Kunden im Geschäft in Warteschleife. Das selbe Produkt hätte es bei amazon ohne Transportkosten direkt ins Haus geliefert sogoer noch deutlich billiger gegeben. Ich wollte halt ein österr. Unternehmen zum Zug kommen lassen. Das ist mir nun gründlich vergangen. Leider.

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