13 Jahre

13 Jahre ist es nun her seit Aleksandra und ich DiTech gegründet haben. In diesen 13 Jahren ist in unserer Branche kaum ein Stein auf dem anderen geblieben.

Genau am 10. März 1999 haben wir beim Notar den Gesellschaftervertrag unterzeichnet. Das Internet steckte damals noch in den Kinderschuhen und ein Terabyte war ein rein theoretischer Begriff. Ein Laptop wog zu dieser Zeit noch über 5 kg und die Erfahrung eines 17 Zoll Monitors führte zu Begeisterung. Aus heutiger Sicht erscheinen diese Dinge wie aus einer längst vergessenen Zeit.

Was geblieben ist und heute mehr Gültigkeit hat als je zuvor, ist meine Grundüberzeugung, die mich damals auch darin bestärkt hat DiTech zu gründen: Dass nämlich Computer in den verschiedensten Ausprägungen zwar immer tiefer in alle Lebensbereiche der Menschen eindringen, gleichzeitig aber immer komplexer und unverständlicher werden.  So kann man heute den klassischen PC, das Notebook und das Smartphone miteinander synchronisieren, ohne sie an ein Kabel anzuschließen oder seine Daten in der Cloud abspeichern. Aber wer, der sich nicht beruflich mit diesen Dingen auseinandersetzt, kennt sich dabei noch aus? Wer versteht all die technischen Angaben und Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Produkte. Alleine bei DiTech nehmen wir jeden Tag 10 bis 15 neue Produkte in unser Sortiment auf. Genau an diesem Punkt setzt meine Überzeugung und die Idee von DiTech an: Die Menschen brauchen Unterstützung in Computerdingen. Man kann nicht einfach Hardware in ein Selbstbedienungsregal legen, sondern muss Beratung und Service anbieten. Diese Beratung beginnt schon vor der Anschaffung. Es ist kaum zu glauben, wie viele Menschen ein Notebook nach dem Preis oder nach dem Aussehen des Gerätes kaufen. Das ist doch wie ein Autokauf nach der Farbe. Viele wundern sich dann, dass das Gerät gerade das nicht kann, was sie damit machen wollten.

Darum ist der Kern und das oberste Ziel von DiTech jedem den Computer, das Notebook oder das Tablet zu verkaufen, das zu den individuellen Anforderungen und Bedürfnissen passt. Bei Computern treffen relativ hohe Anschaffungskosten auf komplexe Produkte. Das Risiko eines Fehlkaufs ist deshalb nicht zu unterschätzen. Es war und ist daher mein Ziel, dass jeder, der DiTech verlässt, auch nach Monaten und Jahren mit seiner Wahl zufrieden sein kann.

Vor fast 13 Jahren haben wir bereits begonnen unsere Produkte auch im Internet anzubieten. Wir haben Informationen, Erklärungen zu den Produkten aber auch aktuelle Lagerstände aller Produkte online gestellt. Das war zu einer Zeit, wo noch Excel-Preislisten zum Download auf Homepages Gang und Gebe waren. Wir haben die Chancen und Möglichkeiten des Internets erkannt, sie genutzt und unseren Onlinehandel nahtlos mit dem Angebot in der DiTech-Filiale verzahnt. Die Erfahrungen aus diesen 13 Jahren hat mich gelehrt, dass gerade der Internethandel ein schweres Geschäft ist, das ständige Verbesserungen und viel Erfahrung voraussetzt.

Was mich an der Computerbrache immer noch täglich fasziniert und was ich als Privileg der Branche empfinde, ist die Notwendigkeit für ständige Verbesserung. Unaufhörlich muss man sich und sein Konzept hinterfragen. Niemals darf man fundamental oder starr werden. Man muss mit täglich neuen Produkten und wechselnden Preisen leben und Flexibilität beweisen. Darum haben wir uns nach langer Überlegung letztes Jahr auch dazu entschlossen, Apple ins Sortiment aufzunehmen. Denn für viele Anwender und Bedürfnisse ist ein Mac einfach der richtige Computer. Ebenso diskutiert war die Entscheidung im letzten Jahr, ausgewählte, vertragsfreie Smartphones ins Sortiment zu nehmen. Der entscheidende Grund dafür war, dass Smartphones – zumindest die, die es bei DiTech gibt – keine Handys mehr sind, sondern portable Computer mit denen auch telefoniert werden kann.

Die radikale Veränderung von Geräten, die ihren ursprünglichen Zweck überschreiten und zu etwas anderem werden, stellt uns immer wieder vor schwierige Entscheidungen. Wann ist ein Computer ein Computer? Eine solche Entscheidung ist für ein Unternehmen mit scharfer Fokussierung auf Computer nicht leicht. Das nächste Gerät, um das diese Diskussion entbrennen wird, ist der Fernseher. Der Fernseher wird, wie die letzten, wegweisenden Branchenmessen bereits gezeigt haben, zum Smart TV. In wenigen Jahren wird man kaum mehr wissen was eine Antenne ist, das Fernsehen wird nur noch aus dem Internet kommen. Ich bin überzeugt, dass die Entwicklung der Smart TV´s neben der Veröffentlichung von Windows 8 in diesem 14. Geschäftsjahr von DiTech die prägenden Themen sein werden.

Ich bin schon jetzt gespannt was ich in 13 Jahren – sofern ich mich überhaupt noch erinnern kann – zu Windows 8 und Smart TV´s sagen werde….

 

Damian Izdebski

9 Kommentare
  1. Andyt sagt:

    Ja, da hat sich durchaus einiges geändert. Ich errinnere mich noch wage an die Birg-Zeiten, wo DiTech das “Erbe” angetreten hat. Also ich meine dabei die positiven Zeiten vom Birg. In einigen Fällen wird sogar die selben Räume angemietet.

    Seit Anfang an wirkte der Onlineshop immer modern und hat viele Funktionalitäten, die nach wie vor bei anderen Shops fehlen. Allein die Sofortsuche ist genial. Lediglich das starre Design stört bei der Verwendung auf Breitbildschirmen. Es bleibt durchaus links und rechts viel graue Fläche und somit verlorener Platz.

    Die Entscheidung mit den Smartphones hat mir sehr gefallen. Auch da konnte das Angebot schon mehrfach genutzt werden.

    Das mit dem Smart TV glaub ich nicht. Zu gering ist nach wie vor die Bandbreite in ländlichen und Stadtrand-Gebieten. Klar ist schwaches Breitband vorhanden, aber mit 5 MBit braucht man kein TV Erlebnis betreiben. Neben HDTV via Internet ist es vor allem der mehrfache Anteil an TV Geräten pro Haushalt. 4 Fernseher (vielleicht sogar mit Festplattenreceiver) mit entsprechender SAT Anlage liefern da bessere Ergebnisse…

    …aber bei kleinen Haushalten (Singles) ist zukünftiger Wechsel sicher schneller vollzogen.

  2. Günter sagt:

    …und manche PC-Händler hatten nicht mal Excel-Listen zum download oder diese wurden nur zweimal pro Monat aktualisiert. Ein bestimmter Händler hatte auf seiner Homepage immer wieder das eine oder andere wirklich gute Schnäppchen: Mal eine saugünstige Grafikkarte oder eine günstige 20 GB Festplatte – damals ein Highlight. Nur waren die Schnäppchen nie verfügbar. Eilte man schnell in das schäbige Ladenlokal, hieß es der Artikel ist längst ausverkauft. Reservierung per Telefon war unmöglich, da nur Anrufbeantworter, den wahrscheinlich niemand abhörte. Emails wurden erst nach Tagen beantwortet…
    Ja, dieser Händler ist schon lange in Konkurs.

  3. Robby sagt:

    Was mir seit jeher gut gefällt, ist, dass bei DiTech über das Internet schnell festgestellt werden kann, ob eine bestimmte Ware in einer bestimmten Filiale lagernd ist bzw. wann Nachschub eintrifft. Das hat mir schon manchen doppelten Weg erspart bzw., wenn es dringend war, den Weg zu jener Filiale gewiesen, in der der Artikel aktuell da war. Hier ist DiTech auch von der Aktualität einsame Spitze. Der Internetstand hat – jedenfalls wenn ich etwas gebraucht habe – immer mit dem tatsächlichen Lagerbestand übereingestimmt.

  4. Andi sagt:

    jaja, hat sich viel verändert… kann mich noch an die zeiten erinnern, als ich bei rotation die pcs gekauft hab ^^

  5. r4iden sagt:

    Wäre super wenn Ditech auch Alienware/Desktops/Notebooks ins Sortiment nehmen könnte.

  6. Jürgen sagt:

    Sich in der ständig im Wandel befindlichen EDV Branche so lange zu halten ist schon eine bemerkenswerte Leistung.
    Kenne noch das kleine Geschäft im 20, das müßte an der Ecke Hellwagstraße/Leipzigerstraße) gewesen sein, ca. 500m von der heutigen Zentrale.
    Dort ist man noch inmitten von PCs und Schachteln gestanden, die komplette Ladentheke war glaub ich nicht länger als ein einzelner “Verkaufsschalter” in einem der heutigen Shops.
    Hab seitdem einige Phasen des Aufstiegs gesehen – die Zentrale am Handelskai, Erweiterung dort bis es nicht mehr ging und Umzug in die aktuelle Zentrale.

    Die schon seit der Anfangszeit mögliche Bestandsabfrage ist einer der Gründe, warum ich gerne bei Ditech einkaufe. Andere Händler listen teilweise Produkte als lagernd, wenn man dann bestellt oder hinfährt ist das Teil nicht lagernd.

    Smart TVs sind ne feine Sache und werden sich glaub ich durchsetzen, Multimediastreaming vom PC oder gleich aus dem Internet können schon viele PCs wobei die Inhalte noch etwas schwächeln und das Streaming vom PC noch etwas mehr Hintergrundwissen erfordert als es die meisten haben.

  7. Gerhard sagt:

    Also, da beim BIRG (damals – vor etwa 10 Jahren) waren sie ja in der Villacher u. Spittaler Filiale sehr ambitioniert! Aber was nützt das, wenn der Firmenkopf nicht mitzieht!

    Beim DiTECH habe ich das Gefühl verstanden zu werden, wenn ich mal ein bestimmtes Teil benötige! Die Stände im Internet (Lager) sind sicher topaktuell!
    Nur so ein Dings stört mich, wenn beim iPad (fast aller Exemplare) keine genaue Lieferzeit steht (also zB. 2 Wochen oder so…)

    @DiTECH selbst: Lässt Aple euch da wirklich hängen oder was? Hab da so eine Reservierung für so für so ein schickes Ding… aber nix kommt!
    Dabei möchte ich ja wirklich einmal einem gaanz lieben Menschen etwas Besonderes schenken!

  8. Maki sagt:

    @Andyt

    “Das mit dem Smart TV glaub ich nicht”

    Zur Info: Die Telekom hat seit ein,zwei Jahren das Projekt laufen “Glasfaserkabel österreichweit”. Voraussichtliche Gesamtdauer 7 Jahre. Ich wohne in einem kleinen Nest in NÖ. Vor 4 Wochen war ein Techniker von Telekom bei mir, wir sprachen über Glasfaserkabel, seine Meinung: “Das kommt hier imJahre Schnee”. Er war weg und es klingt wie ein Wunder, eine halbe Stunde später ruft mich die Telekom an: Bei Ihnen ist Glasfaserkabel verfügbar.
    Resüme: Smart TV wird kommen.

  9. Georg sagt:

    @Maki

    Also ich wohne in Graz St. Peter und da gibts noch keines :-( Aber vielleicht bevorzugen sie die Gegenden wos noch nicht mal gescheites DSL gibt.

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